Genmab gibt ermutigende vorklinische Ergebnisse mit Ofatumumab bekannt
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Genmab A/S gab bekannt, dass in einer vorklinischen Studie Ofatumumab (HuMax-CD20(R)) bei der Auslösung der komplementär abhängigen Zytotoxizität (Complement Dependent Cytotoxicity, CDC), einem zelltötenden Mechanismus des Immunsystems, wirksamer erschien als Rituximab. Die CD20-Antiköper wurden mit Tumorzellen inkubiert und mithilfe der konfokalen Fluoreszenzmikroskopie mit Nipkow-Scheiben analysiert. Bei diesem Verfahren kann die Wirkung der therapeutischen Antikörper auf die Zielzellen in Echtzeit sichtbar gemacht werden. Beide Antikörper aktivierten die CDC und führten zu grundlegenden Veränderungen der Form und des Aussehens der Zielzellen.
Im Direktvergleich von Ofatumumab und Rituximab zeigte sich, dass Ofatumumab die CDC sehr viel schneller und tiefgreifender auslöst und bei weitem eindrucksvollere Zellveränderungen hervorruft als Rituximab. Dies führte darüber hinaus dazu, dass Ofatumumab die Zielzellen wirksamer abtötete.
"Diese Studie stützt die wachsende Zahl vorklinischer Forschungsergebnisse, die nahe legen, dass Ofatumumab bei der Beseitigung der Zielzellen und somit der Behandlung von Krankheiten wie Lymphom und Gelenkrheumatismus wirksamer sein könnte als herkömmliche Therapien", sagte Dr. Lisa N. Drakeman, Geschäftsführer von Genmab.