Cédric Georges

Wie verwendet man Stop-Flow Messtechniken um Aufschluss über Membrantransportkinetik zu erhalten?

Ein Überblick und experimentelle Empfehlungen zur erfolgreichen Evaluierung von Zellpermeabilitäten

Aquaporine sind gut untersuchte Wasserkanal-Membranproteine. Sie bilden Poren in den Membranen biologischer Zellen und erleichtern den Transport von Wasser zwischen Zellen. Eine solche Reaktion kann durch Mischen gereinigter Membranvesikel mit einer hyperosmotischen Lösung erzeugt werden. Der auferlegte Konzentrationsgradient führt zu einem Ausfluss von Wasser aus den Vesikeln. Das Volumen der Vesikel nimmt ab und die Konzentration des inneren Mediums zu. Diese kinetische Schrumpfung kommt zum Stillstand, wenn die innere Konzentration gleich der des umgebenden Mediums ist. Die Veränderung der Größe der Bläschen lässt sich anhand der Intensität des Streulichts bei 90° bestimmen. Alternativ können die Vesikel mit einem Fluoreszenzfarbstoff mit konzentrationsabhängigen Quencheigenschaften beladen werden. Die Reaktionsgeschwindigkeiten der Quell- oder Schrumpfungskinetik geben direkte Informationen über die Zellpermeabilität, doch muss das Experiment gut geplant werden: Welche Wellenlänge ist zu verwenden? Wie schnell sollte ich Lösungen injizieren? Wie viel Probe benötige ich?

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Stop-Flow
  • Wassertransport
  • Zellpermeabilität
  • rapid kinetic
  • stopped-flow
Mehr über Bio-Logic Science Instruments