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Joint Venture von Evonik zur Produktion von Biolys in Russland schreitet wie geplant voran

Vorstand von Evonik gibt grünes Licht

16.07.2012

Evonik Industries kommt mit seinem Vorhaben, über das Joint Venture OOO DonBioTech in Russland das Futtermitteladditiv Biolys® (L-Lysin-Quelle) zu produzieren, weiter voran: Der Vorstand von Evonik hat endgültig grünes Licht gegeben. Das in Volgodonsk in der Region Rostov (Russland) ansässige Joint Venture DonBioTech wird nun in Volgodonsk eine Anlage zur Produktion von Biolys® errichten. Sie soll 2014 in Betrieb gehen und eine Jahreskapazität von rund 100.000 Tonnen Biolys® haben. Operative Partner in dem Joint Venture sind die Evonik Industries AG, die die Minderheit hält, und die russische Varshavsky-Gruppe. Darüber hinaus ist die Russian Agricultural Bank JSC daran interessiert, sich an der Finanzierung des Projektes zu beteiligen.

Das Joint Venture wird vorwiegend den russischen Markt bedienen. "Russland ist für uns ein wichtiger Markt, weil wir hier seit Jahren einen steigenden Bedarf an Aminosäuren für die Tierernährung beobachten", erklärt Patrik Wohlhauser, als Vorstandsmitglied von Evonik Industries verantwortlich für das Segment Consumer, Health & Nutrition. "Speziell biotechnologisch erzeugtes L-Lysin, das Evonik unter dem Namen Biolys® vermarktet, profitiert hier vom Wachstum beim weltweiten Fleischverzehr."

Das Joint Venture in Russland wird in der neuen Biolys®-Anlage die Fermentationstechnologie von Evonik nutzen, die in den vergangenen Jahren hinsichtlich Effizienz, Rohstoff- und Energieverbrauch stetig optimiert wurde. Als Rohstoff kommt Weizen aus der Rostov-Region zum Einsatz, den das Joint Venture selbst aufbereiten wird.

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