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Echtes Johanniskraut



Echtes Johanniskraut
 
Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Malpighiales
Familie: Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)
Gattung: Johanniskräuter (Hypericum)
Art: Echtes Johanniskraut
Wissenschaftlicher Name
Hypericum perforatum
L.

Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Tüpfel-Johanniskraut genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae).

In Deutschland unterscheidet man 4 Varietäten:
Schmalblättriges Tüpfel-Johanniskraut (var. angustifolium)
Breitblättriges Tüpfel-Johanniskraut (var. latifolium)
Kleinblättriges Tüpfel-Johanniskraut (var. microphyllum)
Gewöhnliches Tüpfel-Johanniskraut (var. perforatum)

Inhaltsverzeichnis

Namensherkunft

Der Name hypericum leitet sich aus den zwei griechischen Worten hyper (über, oberhalb) und eikon (Bild) ab. Diese Namensgebung stammt von der Tradition, das Echte Johanniskraut am Johannistag über einem Bild anzubringen, um so Schlechtes abzuwehren. Das Speziesepithet perforatum bezieht sich auf die kleinen durchsichtigen Regionen der Blätter, die im Gegenlicht leicht erkennbar sind.

Der Name Johanniskraut leitet sich vom Beginn der Blütezeit der Pflanze (in Mitteleuropa) um den Johannistag (24. Juni) ab; dies ist auch die beste Zeit, die Pflanze zu ernten.

Der Volksmund hat für diese Pflanze eine Reihe weiterer Namen gefunden. Dazu zählt Sonnwendkraut, Stolzer Heinrich, Tüpfelhartheu, Hexenkraut, Herrgottsblut, Elfenblut, Frauenkraut, Jageteufel, Manneskraft, Teufelsflucht, Blutkraut, Wundskraut, Konradskraut, Johannisblut und Walpurgiskraut.

Beschreibung

  Das Tüpfel-Johanniskraut ist eine ausdauernde Pflanze mit stark verästelter, spindelförmiger, bis 50 cm Tiefe reichender Wurzel. Der Stängel ist aufrecht, 0,15 bis 1 m hoch, durchgehend zweikantig, oberwärts mehr oder weniger reich verzweigt und innen markig. Die oval-eiförmigen bis länglich-linealischen Blätter sind mehr oder weniger sitzend, wechselständig angeordnet. Sie werden 1-3 cm lang, sind ganzrandig und insbesondere am Rande mit schwarzen Drüsen, durchscheinend punktiert. Bei den Punktierungen handelt es sich um Ölbehälter, in denen das helle ätherische Öl der Pflanze konzentriert ist. Der Blütenstand ist eine Trugdolde. Die fünf Kelchblätter sind bis 5 mm lang, länger als der Fruchtknoten, (ei)-lanzettlich, fein grannenartig zugespitzt, mit hellen und schwarzen Drüsen. Die fünf Blütenkronblätter sind bis 13 mm lang, nur auf einer Seite gezähnt, goldgelb, am Rande schwarz punktiert. Die 50-60(-100)Staubblätter umgeben in drei Gruppen angeordnet den oberständigen, ovalen Fruchtknoten. Aus drei Staubblattanlagen entstehen drei Cluster mit insgesamt bis zu 80 einzelnen Staubblättern - zentrifugales Dedoublement, siehe Sekundäre Polyandrie [1]

Der Fruchtknoten (oberständig, coencarp & syncarp) ist in drei Fächer unterteilt und kürzer als die Kelchblätter. Die Frucht ist eine schmal-eiförmige, bis 10 mm lange, geriefte dreifächrige Spaltkapsel.

Vorkommen

Das Tüpfel-Johanniskraut wächst verbreitet in Gebüschsäumen, an Waldrändern, Wegen und Böschungen, in Magerwiesen- und rasen, in Ginster- und Heidekrautheiden, in Brachen und Waldverlichtungen als Pionierpflanze. Nach Ellenberg ist es eine Halblichtpflanze, intermediär-ozeanisch verbreitet, stickstoffarme Standorte anzeigend und eine Klassencharakterart Sonniger Staudensäume an Gehölzen (Trifolio- Geranietea).

Aufgrund der Verwendung als Heilpflanze wird das echte Johanniskraut landwirtschaftlich angebaut. Gleichzeitig ist es im übrigen landwirtschaftlichen Anbau ein unerwünschtes Unkraut. Weidetiere, die vom Echten Johanniskraut fressen, zeigen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht und Nervenstörungen; bei hohen Dosen verenden sie.

Die Pflanze war ursprünglich in Europa weit verbreitet, ist von Menschen aber auch in anderen Kontinenten eingeführt worden und hat sich dort vielfach eingebürgert.

Ökologie

  Das Tüpfel-Johanniskraut ist eine sommergrüne Schaftpflanze. Ihre Blätter sind durch zahlreiche Sekretbehälter (schizogene Ölbehälter) punktiert.

Die Blüten sind homogene „Pollen-Scheibenblumen“ in zusammengesetzten Dichasien mit (zur Fruchtzeit gut erkennbaren) Schraubeln. Die zahlreichen Staubblätter stehen in 3 Büscheln zusammen. Statt Nektar ist ein anbohrbares Gewebe von unsicherer ökologischer Bedeutung vorhanden. Fremdbestäubung erfolgt durch Pollen suchende Insekten. Besucher sind besonders Bombus-Arten und Bienen- und Schwebfliegen-Arten. Selbstbestäubung ist durch die räumliche Trennung von Griffelästen und Staubbeutelbündeln erschwert, ist aber beim Schließen der Blüten möglich, wenn die schrumpfenden Kronblätter die Blüte wieder einhüllen. Die goldgelben Kronblätter enthalten in Gewebslücken das blutrote Hypericin, das beim Zerreiben(am besten mehrere Blütenknospen nehmen) auf den Fingern eine Rotfärbung hinterlässt.

Früchte sind bei Trockenheit geöffnete, wandspaltige Kapseln. Die kleinen Samen werden von Tieren verschleppt (Zoochorie) oder durch den Wind verbreitet (Ballonflieger).

Vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse.

Verwendung als Heilpflanze

Bereits in der Antike wurde Johanniskraut als Heilpflanze verwendet. Heute wird es als pflanzliches Arzneimittel wegen seiner leicht stimmungsaufhellenden Wirkungen zur Behandlung von leichten bis mittleren depressiven Verstimmungen oder nervöser Unruhe eingesetzt.

Die Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien der evidenzbasierten Medizin belegt. Das gilt jedoch nur für apothekenpflichtige Johanniskraut-Arzneimittel mit hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt.

Inhaltsstoffe

Für Johanniskraut von guter Qualität wird ein Gehalt von mindestens 0,08% Gesamt-Hypericine (Ph. Eur. 5.0/S. 2485), welche vor allem in den Exkretblättern der Blüten und Knospen lokalisiert sind, gefordert. Diese setzen sich aus durchschnittlich 0,1-0,3% Hypericin, Pseudohypericin und ähnlichen Substanzen zusammen. Für die Wirksamkeit sind des Weiteren 0,5-1% Flavonoide und Bioflavone verantwortlich. Auch das antibiotisch wirksame Hyperforin ist nachweisbar.

Für die Produktion der verschiedenen Präparate auf Johanniskrautbasis werden speziell selektierte Sorten unter Feldbedingungen angebaut. Geschützte Sorten sind derzeit (Stand: 26. April 2004 (1)):

  • Anthos, Hyperixtrakt, Motiv, Uperikon, Hyperimed, Hyperiflor,Vitan, Hyperipharm und Hyperisol

Wirkungsmechanismen und Wirklatenz

Als Hauptwirkstoff des Johanniskrauts gilt Hyperforin. Standardisierter Johanniskrautextrakt erhöht durch eine Wiederaufnahmehemmung der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin deren Konzentration an den Synapsen. Ebenfalls steigt auch die Konzentration von Gamma-Aminobuttersäure (GABA), Dopamin und L-Glutamat an, was in dieser Form kein Antidepressivum vermag. In der Folge vermindert sich die Anzahl der (noradrenergen) ß-Rezeptoren sowie erhöht sich die 5-HT2-Rezeptorendichte (5-Hydroxytryptamin = Serotonin).

Die Wirkung der Johanniskraut-Präparate soll auf die chemisch definierten Substanzen Hyperforin und Hypericin zurückzuführen sein. Diese bewirken eine geringe bis mittelstarke, aber nachweisbare, cerebrale Wiederaufnahmehemmung von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin; dies sind bekannte Wirkmechanismen synthetischer Antidepressiva. Eine MAO-Hemmung wurde immer wieder behauptet, konnte aber nie nachgewiesen werden. Andere Rezeptoren werden nicht beeinflusst.

Wie chemisch-synthetische Antidepressiva zeigen auch Johanniskraut-Arzneimittel eine gewisse Wirklatenz, d.h., man spürt erst nach mehreren Wochen der Einnahme eine Verbesserung der depressiven Symptome.

Die behauptete antivirale Wirkung gegen das Hepatitis-C-Virus beim Menschen existiert jedenfalls in den üblichen Dosen nicht, vielmehr wird eine zusätzliche Schädigung der Leber hervorgerufen, die bei höheren Dosen zum akuten Leberversagen führen kann. Da wirksame Arzneimittel für durch Viren ausgelöste Erkrankungen zugelassen sind, wurden alle Experimente bei erkrankten Menschen als unvertretbar abgebrochen.

Eventuell können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten, die gefährlich sein können. Johanniskraut induziert ein Abbauenzym in der Leber (Cytochrom P450, Subtyp 3A4), welches andere Medikamente abbaut. Die Abbaurate anderer Arzneimittel steigt somit an und sie können ihre Wirkung verlieren. CYP 3A4 verstoffwechselt u.a. Hormone. So wird immer wieder behauptet, dass Johanniskraut die Wirkung der Anti-Baby-Pille (ein Hormon) beeinträchtigt, was aber umstritten ist. Es bestehen Wechselwirkungen mit bestimmten AIDS-Medikamenten (Protease-Hemmern), Antibiotika wie Clarithromycin (z.B. Klacid) und einigen Antidepressiva (siehe unten). Die Protease-Hemmer und das Antibiotikum können ihre Wirkung ganz oder teilweise verlieren, was bei den zugrunde liegenden ernsten Erkrankungen katastrophale Folgen haben kann. Auch Immunsuppressiva, die zum Beispiel nach Transplantationen gegen die Abstoßungsreaktion des Körpers gegeben werden, verlieren ihre Wirksamkeit. Es sind mindestens zwei Todesfälle von Johanniskrauteinnahme bei gleichzeitiger Immunsuppression beschrieben worden. In allen diesen Fällen sollte daher unbedingt der Rat des Arztes oder Apothekers eingeholt und befolgt werden.

Diese Interaktionen treten bei Menschen auf, die auf andere Arzneimittel angewiesen sind. Tragisch ist, dass Hersteller nicht immer in der nötigen Eindringlichkeit auf diese Nebenwirkungen hinweisen. Ist der Einnehmende jedoch sonst gesund und auf keine anderen Pharmaka angewiesen, hat sich Johanniskraut als sehr verträgliches und effektives Arzneimittel bewährt.

Nebenwirkungen

Johanniskraut-Arzneimittel sind gut verträglich, unerwünschte Nebenwirkungen sind gering oder treten selten auf[2]. So kann Johanniskraut geringe Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Erregung und Müdigkeit, aber auch eine phototoxische Reaktion der Haut (Sonnenbrandneigung) hervorrufen. In hoher Dosierung wirkt es u. U. stark phototoxisch. Hellhäutige Menschen, die Johanniskraut regelmäßig einnehmen und sich in Solarien oder auf Urlaubsreisen bräunen wollen, sollten ein Absetzen des Johanniskrautpräparates 14 Tage vor der ersten Licht-/Sonneneinstrahlung in Erwägung ziehen.

Da Hypericin die Empfindlichkeit gegenüber UV-Licht erhöht (Photosensibilisierung), sollten insbesondere hellhäutige Personen intensive Sonnenbestrahlung oder Solarien meiden. Bei bekannter Lichtempfindlichkeit ist Johanniskraut zu meiden. Selten kann es zu allergischen Hautreaktionen, Müdigkeit/Unruhe oder gastrointestinalen Beschwerden kommen. Auch Rinder, die zu viel Johanniskraut fressen, zeigen die genannten Symptome.

Wechselwirkungen

Ende der 1990er Jahre wurde festgestellt, dass Johanniskraut bestimmte Enzyme, die für den Abbau von Arzneistoffen verantwortlich sind, induziert, was zu einem verstärkten Abbau des Arzneistoffes führt. Betroffen sind neben Herzglykosiden und Gerinnungshemmern auch verschiedene Antibabypillen. Deshalb wurde das bisher frei erhältliche Johanniskraut 2003 der Apothekenpflicht unterstellt. Ausgenommen von der Apothekenpflicht sind Zubereitungen, die in einer Tagesdosis bis zu 1 g Drogenäquivalent und bis zu 1 mg Hyperforin enthalten, Tee und zur äußeren Anwendung bestimmter Frischpflanzensaft oder ölige Zubereitungen (Rotöl).

Patienten, die an einer HIV-Infektion leiden und dagegen Medikamente einnehmen, dürfen Johanniskraut nicht zu sich nehmen, da es auch hier zu einem verstärken Abbau der Wirkstoffe kommen kann, der auf längere Sicht ein Therapieversagen nach sich ziehen kann.

Aufgrund sich überlappender Wirkprofile kann Johanniskraut eventuell die Wirkung des trizyklischen Antidepressivums Nortriptylin verstärken.

Mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern wie Fluoxetin, Paroxetin, Citalopram etc. besteht die Möglichkeit einer Verstärkung serotoninerg bedingter Nebenwirkungen (Übelkeit, Durchfall, Blutdruckschwankungen, Erregung) bis hin zur Auslösung des lebensgefährlichen Serotonin-Syndroms (starke Blutdruckschwankungen, Fieber, Bewusstseinseintrübung, Verwirrtheit, Krämpfe). Andererseits können einige der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer durch die Beschleunigung ihres Abbaus auch in ihrer Wirkung abgeschwächt werden. Bei Einnahme solcher Kombinationen ist die Wirkung schlecht vorhersehbar.

Weiterhin ist bekannt, dass hochdosiertes Johanniskraut den Abbau von manchen Antiepileptika (z.B. Carbamazepin, Valproinsäure), Benzodiazepinen (z.B. Diazepam, Alprazolam, Lorazepam) und benzodiazapinähnlichen Substanzen (z.B. Zolpidem und Zopiclon) beschleunigt. Dadurch wird die Wirksamkeit dieser Substanzen herabgesetzt.

Aufgrund dieser Wechselwirkungen wurde Johanniskraut in der Republik Irland schon vor einigen Jahren der Verschreibungspflicht unterworfen.

Verwendung in der Medizin

Seit mehreren Jahren wird auch Johanniskraut häufig für leichte bis mittelschwere Fälle von Depression angewandt. Die Wirksamkeit von Johanniskraut in der Therapie der Depression ist aber umstritten. Es gibt sowohl klinische Studien, die eine Wirksamkeit belegen, als auch solche, die keine Überlegenheit gegenüber Placebo zeigen. Wesentlich mag hier auch die Dosis sein: Einige Studien gehen von mindestens 900 mg Extrakt bis hin zu 1800 mg Johanniskrautextrakt aus. Solche Dosen sind mit Johanniskrauttee, aber auch mit frei verkäuflichen Medikamenten aus dem Supermarkt, praktisch gar nicht zu erreichen. Typische Präparate enthalten hier etwa 180 mg pro Dragee, man müsste also zehn Dragees nehmen, um eine wirksame Dosis von 1800 mg zu erreichen. Andere Präparate erwecken den Eindruck, sie würden besonders viel Johanniskraut enthalten, indem z.B. von "300 mg Johanniskraut" auf der Packung die Rede ist – es handelt sich hier aber um gemahlenes Johanniskraut, dessen Wirkstoffmenge gegenüber dem Johanniskrautextrakt nur etwa ein Fünftel beträgt. Bei einer Therapie ist also zu beachten, Präparate aus der Apotheke zu verwenden. Diese sind in Deutschland und Österreich rezeptfrei erhältlich. Auch ist unklar, ob Präparate empfohlen werden können, die statt des üblichen Alkoholauszugs einen öligen Auszug (Rotöl) als Arzneimittelbasis benutzen, weil sich die bisherigen positiven Studien alle auf den alkoholischen Extrakt beziehen. Dass die Anwendung von Teezubereitungen (die wesentlich preisgünstiger sind als die Extrakte) auch wirksam sein kann, ist nicht nachgewiesen. Dies sollte aber auch nicht ausgeschlossen werden, da die Wirkung des Johanniskrautes schon zu Zeiten entdeckt und beschrieben wurde, als noch keine Extrakte zur Verfügung standen. Nebenwirkungs- und wechselwirkungsfrei ist Johanniskraut allerdings in keiner Verabreichungsform (s. Nebenwirkungen). Das in den Exkretionsbehältern der Blätter enthaltene Öl wird in öligen Zubereitungen (bekannt als Rotöl) äußerlich zur Behandlung und Nachbehandlung von scharfen und stumpfen Verletzungen, Myalgien und Verbrennungen 1. Grades verwendet.

Verwendung in der Volksmedizin

Volksmedizinisch wird Johanniskraut als Tee und Tinktur auch bei Menstruationsbeschwerden und pubertätsbedingten Verstimmungen verwendet.

Das Rotöl wird als Einreibemittel bei Hexenschuss, Gicht, Rheuma, zur Schmerzlinderung und Wundheilung nach Verrenkungen und Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose verwendet, kann aber auch innerlich angewandt werden. Man gewinnt es indem man Johanniskrautblüten 2 Monate lang in kaltgepresstes Oliven- oder Sonnenblumenöl einlegt, gelegentlich kräftig schüttelt und ansonsten in der Sonne stehenlässt. Diesen Vorgang nennt man Mazeration.

Siehe auch


Einzelnachweis

  1. Derivate bei Johanniskraut
  2. Ernst E, Rand JI, Barnes J, Stevinson C (1998). Adverse effects profile of the herbal antidepressant St. John's wort (Hypericum perforatum L.). Eur J Clin Pharmacol 54 (8), 589-94

Literatur

  • Franz-C. Czygan: Kulturgeschichte und Mystik des Johanniskrauts. Pharmazie in unserer Zeit 32(3), S. 184 - 191 (2003), ISSN 0048-3664
  • De Smet PAGM: Herbal Remedies. Review Article. N Engl J Med 2002;347:2046-2056. PMID 12490687
  • Zur Giftigkeit des Johanniskrautes
  • Volker Faust, Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit: Johanniskraut (Sehr ausführlich)


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