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Immunsuppression



Immunsuppression ist die künstliche Unterdrückung von Immunreaktionen z. B. bei Transplantationen oder Autoimmunkrankheiten (Methoden und Angriffspunkte).

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Anwendungsbereiche

Medikamente

Die heute angewendeten Medikamente (Immunsuppressiva) lassen sich in 3 Gruppen unterteilen:

  • Entzündungshemmende Corticosteroide (Bsp. Prednison)
  • cytotoxische Medikamente (Bsp. Azathioprin und Cyclophosphamid)
  • Pilz- und Bakterienwirkstoffe (Bsp. Cyclosporin A, Sirolimus, Tacrolismus)

Immunsupressive Wirkung von Ausdauersport

Als immunsuppressiv wirkend ist vor allem Stress bekannt. Ausdauersport, wie professionell betriebener Radsport, wurde durch einige Studien eine immunsuppressive Wirkung nachgesagt. Allerdings konnte in der bis dahin größten Studie (SCHMIDT, Achim (2002): Radsport und Immunsystem. Vergleich hämatologischer und endokrinologischer Parameter von Radamateuren und Radprofis im Saisonverlauf, Köln) in Bezug auf Dauer (11 Monate) und Teilnehmer (7 Radprofis, 7 Radamateure) ein derartiger Zusammenhang nicht nachgewiesen werden.

Die Ergebnisse der Studie deuten auf eine Verbesserung des Immunsystems hin. Die Aussagekraft von immunologischen Untersuchungen anhand von Blutproben ist jedoch als eingeschränkt zu betrachten, da sich im Blut lediglich 2 - 4 % der Leukozytenpopulation befinden, die restlichen 96 - 98 % befinden sich in Gewebestrukturen, eine Untersuchung gestaltet sich daher hier entsprechend schwierig.

Nebenwirkungen

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Immunsuppression aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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