Carl Zeiss Meditec weiterhin auf Wachstumskurs
Anzeigen
Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec AG hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 seinen Wachstumskurs fortsetzen können. Der Umsatz kletterte in den abgelaufenen neun Monaten des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent auf 630,8 Millionen Euro. Dabei kam das Wachstum aus allen Geschäftsbereichen und allen Regionen; das EBIT erhöhte sich von 75,7 Millionen Euro auf 88,6 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bekräftigt das Unternehmen seine Umsatzprognose.
„Wir haben ungeachtet einer schwieriger werdenden Weltwirtschaftslage wieder ein solides Ergebnis mit einem zweistelligen Umsatzwachstum erzielt und halten an unserer Umsatzprognose für das Gesamtjahr fest“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. Im Geschäftsjahr 2011/2012 erwartet das Unterneh- men einen Umsatz von 830 bis 860 Millionen Euro, was einem Wachstumskorridor von 9 bis 13 Prozent entspräche.
"Positiv ist weiterhin, dass alle strategischen Geschäftseinheiten und Berichtsregionen zu unserem Ergebnis beigetragen haben. Mit unserem breit gefächerten Produktportfolio von der Augenheilkunde über die Mikrochirurgie bis hin zu innovativen Anwendungen in der Strahlentherapie, dem Ausbau des Lösungsgeschäfts und unserem Service-Angebot sehen wir uns gut gerüstet für die Zukunft“, sagt Monz. Das Unternehmen hält daher auch unverändert am Ziel einer EBIT-Marge von 15 Prozent bis 2015 fest. Die Profitabilität lag bei 14,0 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte höher als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Kennzahlen nach Regionen und Geschäftseinheiten im Überblick
Zu der guten Entwicklung trugen alle Regionen und Strategischen Geschäftseinheiten bei. Mit einem Wachstum von 14,1 Prozent bei weiterhin starker Nachfrage aus den USA und guten Umsatzbeiträgen aus Lateinamerika legte die Region Americas im 9-Monatszeitraum am stärksten zu. Die Region Asien/Pazifischer Raum (APAC) erzielte ein Wachstum von 13,7 Prozent. Gestützt von einer positiven Auftragseingangslage birgt die Region ein unverändert hohes Wachstumspotenzial. In der Region EMEA gelang es, bei besonders robuster Nachfrage aus Deutschland und Russland, trotz unwägbarer Rahmenbedingungen insbesondere in Südeuropa insgesamt 12,9 Prozent mehr umzusetzen als im Vorjahreszeitraum.
Bezogen auf die Strategischen Geschäftseinheiten (Strategic Business Units) erwies sich einmal mehr der Bereich Mikrochirurgie mit einem Wachstum von 21,6 Prozent als Umsatzlokomotive. Innovative Produkte wie Operationsmikroskope für die Neurochirurgie waren nach wie vor besonders gefragt. In der Chirurgischen Ophthalmologie kam das Wachstum von 13,3 Prozent vor allem aus dem Geschäft mit Intraokularlinsen für die minimalinvasive Kataraktchirurgie und aus einer Vertriebsakquisition in Spanien. Die anhal- tend starke Nachfrage nach refraktiven Lasern, die eine völlig neuartige Behandlung von Fehlsichtigkeit ermöglichen, bildeten schließlich die Basis für das Wachstum von 6,1 Prozent der Geschäftseinheit Ophthalmologische Systeme.