Prime Vector Technologies gibt Lizenzvereinbarung mit Boehringer Ingelheim für neue Krebsimpfstofftherapien bekannt
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Prime Vector Technologies GmbH (PVT), ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das sich auf die Entwicklung von Impfstoffen auf Basis viraler Vektoren konzentriert, gab bekannt, dass es mit Boehringer Ingelheim eine Vereinbarung über die Übertragung bestimmter Patente und die exklusive Lizenzierung seiner Orf-Virus-Plattform (ORFV) zur Entwicklung von Krebsimpfstoffen der nächsten Generation geschlossen hat. Die ORFV-Plattform von PVT ist als vielseitige virale Vektorplattform für potenzielle Anwendungen im Bereich präventiver und therapeutischer Impfstoffe konzipiert.
Gemäß den Vertragsbedingungen hat PVT Anspruch auf eine Vorabzahlung sowie auf Meilensteinzahlungen für Entwicklung, Zulassung und Vermarktung und erhält zudem Lizenzgebühren auf zukünftige Produktverkäufe.
Ralf Amann, CEO von PVT, sagte: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Boehringer bei der Entwicklung neuer Ansätze für die Krebsimmuntherapie auf Basis unserer ORFV-Plattform. Nachdem wir die Plattform erfolgreich von der präklinischen Forschung über die GMP-konforme Herstellung bis hin zur klinischen Bewertung der Phasen I/IIa im Bereich der Infektionskrankheiten vorangetrieben haben, freuen wir uns darauf, ihr Potenzial in der Onkologie gemeinsam mit einem Partner weiter zu erkunden, der über fundiertes wissenschaftliches und entwicklungsbezogenes Fachwissen verfügt.“
„Wir setzen uns für die Entwicklung differenzierter neuer Behandlungsoptionen ein, die das Potenzial haben, einen beispiellosen Einfluss auf das Leben von Krebspatienten zu haben, und diese Vereinbarung ergänzt diese Bemühungen um einen weiteren vielversprechenden Ansatz“, sagte Mark Petronczki, Leiter der Onkologieforschung bei Boehringer Ingelheim. „Wir freuen uns darauf, die ORFV-Plattform in unsere Arbeit einzubinden, um die nächste Generation von Krebsimpfstoffen und Kombinationstherapien für Patienten zu entwickeln.“
Boehringer Ingelheim beabsichtigt, die Plattform sowohl als eigenständigen Ansatz für Krebsimpfstoffe als auch in Kombination mit Produkten aus seiner gesamten Onkologie-Pipeline zu evaluieren.
Die Vereinbarung unterstützt die Strategie von PVT, die ORFV-Plattform durch Partnerschaften voranzutreiben, die ihr wissenschaftliches und therapeutisches Potenzial für onkologische Anwendungen voll ausschöpfen können – Anwendungen, die Flexibilität bei der Wirkstoffbeladung, ein skalierbares Design und die Fähigkeit erfordern, durch Standardentwicklungsansätze eine breite Anwendbarkeit bei Patienten zu gewährleisten. Über diese Onkologie-Partnerschaft hinaus verfolgt PVT weiterhin das breitere Potenzial der ORFV-Plattform bei Infektionskrankheiten und anderen Impfstoffanwendungen.
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