Evonik investiert in Biotech-Produktionskapazitäten für die Herstellung von Wirkstoffen in der Slowakei
Unterstützt die Wachstumsstrategie des Konzerns zur Stärkung der Marktposition in der Biotechnologie
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Evonik investiert rund 80 Millionen Euro in den Ausbau der biotechnologischen Produktionskapazitäten am Fermas-Standort in Slovenská Ľupča, Slowakei. Mit dieser Investition wird eine hochmoderne Downstream-Fermentationstechnologie erweitert, um das Auftragsgeschäft zur Wirkstoffherstellung (engl. CDMO - Contract Development and Manufacturing Organization) des Konzerns zu unterstützen. Durch die Erweiterung entstehen etwa 50 neue Arbeitsplätze am Standort.
„Mit der steigenden Nachfrage nach komplexen pharmazeutischen Wirkstoffen wird die Erweiterung unserer biotechnologischen Produktionskapazitäten eine zuverlässige, skalierbare und nachhaltige Versorgung unserer Kunden ermöglichen“, sagt Guido Skudlarek, Leiter der Business Line Health Care.
Diese Investition ist das zweite bedeutende finanzielle Engagement bei Fermas in den vergangenen Jahren nach dem Bau der weltweit ersten Rhamnolipide-Anlage, die 2022 initiiert wurde. Die industrielle Biotechnologie am Standort Slovenská Ľupča hat sich zu einer der Kernkompetenzen von Evonik entwickelt. Sie bietet hervorragende Karrieremöglichkeiten für Biotechnologen, Labortechniker, Ingenieure und andere Fachkräfte. Der Standort erweitert kontinuierlich die Skalierung seiner biotechnologischen Kapazitäten und Downstream-Verarbeitung und festigt seine Position als Zentrum für biotechnologische Produktion im Industriemaßstab.
Biotechnologische Verfahren wie die Fermentation ermöglichen die Entwicklung von Next Generation Solutions – Produkten und Lösungen, die im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen überlegene Nachhaltigkeitsvorteile bieten und die Nachhaltigkeitsziele von Evonik und der Kunden weiter unterstützen.
„Ich bin stolz darauf, dass unser Standort Slovenská Ľupča führenden Life-Science-Unternehmen weltweit dabei hilft, einige der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen“, sagt Miroslav Havlik, Geschäftsführer von Evonik Fermas. „Unsere Investition unterstützt nicht nur eine nachhaltigere Zukunft für globale Gesundheitslösungen, sondern stärkt auch unsere Region.“