05.01.2021 - Evotec SE

Evotec erreicht Meilenstein in Neurologie-Kooperation mit Bristol Myers Squibb

Evotec erhält 6 Mio. US$

Evotec SE gab bekannt, dass das Unternehmen im Rahmen der iPSC-basierten Neurologie-Allianz mit Bristol Myers Squibb Company eine Zahlung in Höhe von 6 Mio. US$ erhalten hat. Grund hierfür war die Entscheidung von Bristol Myers Squibb, das gemeinsame Portfolio um ein zusätzliches Wirkstoffforschungsprojekt zu erweitern.

Evotec und Bristol Myers Squibb (Rechtsnachfolger von „Celgene“) beabsichtigen mit ihrer 2016 geschlossenen Allianz, krankheitsmodifizierende Therapieoptionen für eine Vielzahl neurodegenerativer Erkrankungen zu identifizieren. Aktuell zugelassene Medikamente lindern die Symptome nur kurzfristig und es gibt einen hohen ungedeckten medizinischen Bedarf an Therapieoptionen, die den Fortschritt neurodegenerativer Erkrankungen verlangsamen oder umkehren.

Diese Partnerschaft verfolgt einen innovativen Ansatz zur Erforschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe, indem Evotec verschiedene ihrer einzigartigen Technologieplattformen einbringt, darunter auch die humane iPSC-basierte Plattform, die zu den größten und ausgereiftesten Plattformen ihrer Art in der Branche zählt. Die Allianz von Evotec und Bristol Myers Squibb hat bereits verschiedene neurologische Zugänge gefunden und damit zu einem breiten Portfolio geführt, das an wichtigen Krankheitsmechanismen neurodegenerativer Erkrankungen ansetzt.

Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, kommentierte: „Wir sind hocherfreut über diese Erweiterung unseres gemeinsamen Portfolios mit Bristol Myers Squibb, die den iPSC-basierten Ansatz in unserer strategischen Neurologie-Partnerschaft weiter validiert. Wir sind sicher, dass iPSC-basierte Ansätze Wirkstoffkandidaten mit besserer Krankheitsrelevanz liefern, und damit auch zu sichereren und wirksameren Medikamenten führen können als konventionelle Ansätze.“

Der Meilenstein wurde vor Ende des Jahres 2020 erreicht.

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