Schweizer Chemie-, Pharma- und Biotechindustrie erwartet Wachstumseintrübung
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(dpa-AFX) Die nach eigenen Angaben größte Exportindustrie der Schweiz, die Chemie-, Pharma- und Biotechindustrie, rechnet aufgrund des jüngsten SNB-Entscheids mit einer Eintrübung der Wachstumsaussichten. Zudem könnten strukturelle Anpassungen in Unternehmen notwendig werden.
Das Ausmaß der Stärkung des Franken gegenüber den großen Währungen sei zwar noch nicht klar. Fraglos werde sich aber die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Exporte verschlechtern, beklagt der Verband Sciencenindustries in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Es sei zu hoffen, dass die SNB ein übermäßiges Erstarken des Franken verhindern werde. Vor diesem neuen Hintergrund seien zudem zusätzliche Belastungen der Wirtschaft durch neue Regulierungsprojekte, etwa die Energiestrategie 2050, unbedingt zu vermeiden.
Die rund 250 Firmen des Verbandes Scienceindustries tragen laut Mitteilung über 40 Prozent zu den Schweizer Gesamtexporten bei.