Wacker Biotech und XL-protein unterzeichnen langfristigen Kooperationsvertrag zur Produktion von PASylierten-Biopharmazeutika

02.11.2012 - Deutschland

Wacker Biotech und XL-protein intensivieren ihre Zusammenarbeit zur Herstellung PASylierter therapeutischer Proteine. Die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung gaben die beiden Unternehmen bekannt. Im Rahmen der Kooperation erhalten WACKER und seine Kunden Zugang zur PASylation®-Plattform von XL-protein. Mit der PASylation®-Technologie lassen sich Biopharmazeutika mit verlängerter Plasma-Halbwertszeit entwickeln, die Patienten weniger häufig injiziert werden müssen und besser verträglich sind. In einer erfolgreichen Machbarkeitsstudie konnte bereits mit der E. coli-basierten WACKER-Technologie ESETEC® ein PASyliertes menschliches Wachstumshormon mit hohen Ausbeuten hergestellt werden.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hatten Wacker Biotech und XL-protein den Einsatz der proprietären WACKER-Technologie ESETEC® zur Herstellung hochmolekularer PASylierter therapeutischer Proteine für neue Arzneimittel untersucht. Wie die Studie zeigte, lässt sich mit ESETEC® beispielweise ein PASyliertes menschliches Wachstumshormon in hohen Ausbeuten (3-4 g/l) korrekt gefaltet und voll funktionsfähig produzieren. Weiter konnte WACKER erfolgreich eine E. coli-Zelllinie für die Produktion des PASylierten Hormons mit seiner Sekretionstechnologie entwickeln. Der Prozess lässt sich zudem einfach in den großtechnischen Maßstab überführen.

„Nach der erfolgreichen Machbarkeitsstudie freuen wir uns sehr, die Zusammenarbeit mit XL-protein weiter auszubauen“, so Dr. Thomas Maier, Geschäftsführer der Wacker Biotech GmbH. „Immer mehr Pharmaunternehmen suchen nach effizienten Technologien zur Optimierung der Wirkdauer von Biopharmazeutika. Durch den Kooperationsvertrag mit XL-protein können wir unseren Kunden nun anbieten, Machbarkeitsstudien zur Herstellung PASylierter Varianten ihrer Entwicklungskandidaten durchzuführen. Dank unserer innovativen ESETEC®-Technologie können wir innerhalb weniger Wochen erste Mengen PASylierter Wirkstoffe für präklinische Untersuchungen liefern.“

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