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Siemens erweitert Fertigungsstätte für Labordiagnostik

Siemens Healthineers investiert 300 Millionen US-Dollar in Walpole, Massachusetts

15.12.2016

Siemens Healthineers wird in den kommenden vier Jahren rund 300 Millionen US-Dollar in seinen Fertigungs-, Forschungs- und Entwicklungsstandort Walpole in Massachusetts investieren.

"Die Erweiterung des Standorts Walpole fügt sich in die strategischen Wachstumspläne des Unternehmens ein und ermöglicht es uns, unsere Fertigungspräsenz in den Vereinigten Staaten, dem größten Markt im Gesundheitswesen weltweit, zu verstärken", erläutert Bernd Montag, Chief Executive Officer von Siemens Healthineers. "Die im Werk Walpole von Siemens Healthineers hergestellten Laborsysteme und Reagenzien kommen Patienten und Dienstleistern im Gesundheitswesen auf der ganzen Welt zugute." Der Standort Walpole beschäftigt zurzeit über 700 Mitarbeiter und ist die Hauptproduktionsstätte für Assays, die auf der ADVIA Centaur-Familie von Immunoassay-Geräten ausgeführt werden, sowie von Verbrauchsmaterialien für die molekularen und Blutgastestgeräte der Produktfamilie. Das Werk wird auch Assays für das Immunoassay-Modul von Atellica produzieren, das sich zurzeit in der Entwicklung befindet. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit am Standort ermöglicht die Einführung von neuen Tests auf dem Diagnostikmarkt, um Ärzte bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten zu unterstützen.

"Wir produzieren seit 37 Jahren in Walpole und nutzen diese Gelegenheit, die lokalen Talente in unsere Wachstums- und Expansionspläne für die Zukunft einzubinden", sagt Franz Walt, President Laboratory Diagnostics von Siemens Healthineers.

Das Unternehmen plant, seinen bestehenden 45.000 Quadratmeter großen Komplex aufzurüsten und zu erweitern. Mit den Umbauten am bestehenden Werk wird in den kommenden Wochen begonnen. Die Erweiterungsmaßnahmen umfassen den Fertigungs-, Lager-, Büro- und Laborbereich und werden im kommenden Sommer beginnen. Siemens Healthineers strebt an, mindestens 400 neue Stellen zu schaffen. Langfristig plant das Unternehmen, 700 neue Dauerarbeitsplätze zu schaffen, sodass der Standort bis 2026 insgesamt 1300 bis 1600 Mitarbeiter beschäftigen soll. Diese Mitarbeiter werden sich den 46.000 Beschäftigten von Siemens Healthineers in der ganzen Welt anschließen, die es Dienstleistern im Gesundheitswesen ermöglichen, eine ausgezeichnete Patientenversorgung sicherzustellen.

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