Merck nimmt Biomassekraftwerk in Indien in Betrieb
Blockheizkraftwerk leistet Beitrag zu Klimaschutz und Energieeffizienz
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Merck hat an seinem Produktionsstandort Goa in Indien ein klimaneutrales Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Bekenntnis zu Klimaschutz und Energieeffizienz als Teil seiner verantwortungsvollen Unternehmensführung (Corporate Responsibility). Das Projekt ist Teil des unternehmensweiten Klimaschutzprogramms von Merck. Bereits im Juli hatte Merck ein neues Blockheizkraftwerk am Unternehmenssitz in Darmstadt in Betrieb genommen.
„Als innovatives Hightech-Unternehmen setzen wir auch bei der Energiegewinnung an unseren Standorten weltweit auf neue Lösungen. Unser Biomassekraftwerk zeigt zudem das Potential von Corporate-Responsibility-Projekten: Unternehmen, Umwelt und Gesellschaft profitieren gleichermaßen“, sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.
Das Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 3 Megawatt erzeugt Strom und Dampf für die Pharma- und Chemiebetriebe in Goa. Als Biomasse-Brennstoff nutzt Merck hauptsächlich die Schalen von Cashew- und Kokosnüssen. Die Früchte werden rund um den Standort angebaut. Insgesamt können so jährlich rund 11.500 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden ̶ das entspricht rund 85% der gesamten CO2-Emissionen am Standort. Das mit einer Investition von mehr als 3 Mio € entstandene Biomassekraftwerk sorgt dafür, dass der Standort verlässlich mit Energie versorgt und unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung sein wird.
Unter dem Namen Edison bündelt Merck rund 300 Aktivitäten zu Klimaschutz und Energieeffizienz. Das Ziel: Treibhausgasemissionen in der Energieerzeugung reduzieren und die Energieeffizienz der Prozesse in Forschung und Produktion verbessern. Bis zum Jahr 2020 will Merck die gesamten direkten und indirekten Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2006 um 20% verringern. So wird nächstes Jahr am Standort Jaffrey in den USA ein weiteres Biomassekraftwerk in Betrieb gehen.
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