MorphoSys erhält Forschungsgelder zur Entwicklung neuartiger Antikörpertherapien gegen GPCRs

17.09.2014 - Deutschland

Die MorphoSys AG gab den Erhalt von Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für zwei seiner therapeutischen Antikörperprogramme bekannt. Durch den Förderbetrag in Höhe von bis zu 1 Mio. EUR wird das Unternehmen bei der Entwicklung von Ylanthia-Antikörpern gegen zwei nicht genannte G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) unterstützt. Die Förderung wird alle notwendigen Schritte in der Frühphase der Wirkstoffentwicklung abdecken und über zwei Jahre laufen.

Die Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren stellt die größte und wichtigste Klasse krankheitsrelevanter Zielmoleküle dar. Die Rezeptoren dieser Klasse spielen in zahlreichen biologischen Prozessen eine zentrale Rolle und werden mit verschiedensten Krankheitsbereichen in Verbindung gebracht. Aufgrund der immensen technischen Schwierigkeiten bei der Herstellung selektiver und potenter Antikörper gegen diese Zielmolekülklasse befindet sich jedoch bislang erst ein einziger GPCR-Antikörper auf dem Markt. Mithilfe seiner firmeneigenen Technologien, allen voran der zukunftsweisenden Antikörperplattform Ylanthia, ist MorphoSys in der Lage, das volle Potenzial therapeutischer Antikörper gegen GPCRs auszuschöpfen.

"Wir freuen uns sehr, diese wertvolle Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zu erhalten. Unsere Ylanthia-Plattform eignet sich hervorragend zur Erforschung therapeutischer Antikörper, insbesondere wenn sie gegen technisch anspruchsvolle Zielmoleküle gerichtet sind. Durch den Einsatz unserer Fähigkeiten im Bereich der Antikörperforschung ermöglichen wir bei der Entwicklung neuartiger Therapien gegen GPCRs völlig neue Ansätze", kommentierte Dr. Marlies Sproll, Forschungsvorstand der MorphoSys AG.

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