Automatisierung beschleunigt Forschung an Tropenkrankheiten
Leibniz-HKI und Analytik Jena zeigen, wie innovative Labortechnologien die Entwicklung neuer Wirkstoffe unterstützen
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Die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Infektions- und Tropenkrankheiten erfordert leistungsfähige Forschungsinfrastrukturen und die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie. Welche Rolle moderne Laborautomatisierung dabei spielt, stand am 13. August beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Sascha van Beek (CDU) am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) in Jena im Mittelpunkt. Im Rahmen seiner Sommertour zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) informierte sich der Sprecher des Parlamentarischen Beirats des Deutschen Netzwerks gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs) über die automatisierte Wirkstoffforschung am Institut und den Beitrag industrieller Partner wie Analytik Jena.
Ein Programmpunkt des Besuchs war die Robotik-Plattform JenXplor, die am Leibniz-HKI für die automatisierte Durchführung komplexer Forschungsprozesse eingesetzt wird. Die Plattform wurde gemeinsam mit Analytik Jena entwickelt und unterstützt die Forschenden dabei, große Probenzahlen effizient zu bearbeiten und neue Wirkstoffkandidaten schneller zu identifizieren.
Technologie als Brücke zwischen Forschung und Anwendung
Die Zusammenarbeit zwischen Leibniz-HKI und Analytik Jena zeigt beispielhaft, wie wissenschaftliche Forschung und industrielle Innovationskraft zusammenwirken können. Während das Leibniz-HKI neue Ansätze zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten erforscht, bringt Analytik Jena seine Expertise in den Bereichen Laborautomatisierung und intelligente Analyselösungen ein.
„Die Herausforderungen bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten erfordern die enge Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen, Technologieanbietern und Industriepartnern. Als Spezialist für Laborautomatisierung und Analysetechnik schaffen wir die technologischen Voraussetzungen, um Forschungsprozesse effizienter zu gestalten und Innovationen schneller voranzubringen“, sagt Lars Böttcher, Vice President Technology bei Analytik Jena.
Jena als Standort für vernetzte Innovation
Der Austausch verdeutlichte zudem die Bedeutung des Innovationsstandorts Jena. Die enge Vernetzung von Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Technologieunternehmen schafft wichtige Voraussetzungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in konkrete Anwendungen für die Gesundheitsversorgung zu überführen.
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