28.08.2018 - Evotec SE

Evotec und CENTOGENE gehen Partnerschaft im Bereich seltener genetischer Erkrankungen ein

Evotec AG gab bekannt, dass CENTOGENE AG und Evotec eine globale strategische Vereinbarung für gemeinsame Wirkstoffforschungsprojekte eingegangen sind. Innerhalb dieser Projekte sollen Substanzen für die Behandlung seltener genetischer Erkrankungen entwickelt werden.

Evotec und CENTOGENE haben die Zusammenarbeit initiiert, um eine strategische Plattform für die Erforschung und Entwicklung neuer niedermolekularer Substanzen zur Behandlung erblicher Stoffwechselerkrankungen aufzubauen.

Die Partnerschaft verbindet Evotecs Plattform für induzierte pluripotente Stammzellen („iPSC“-Plattform) und ihre umfangreichen Wirkstoffforschungsressourcen mit CENTOGENEs einzigartigen medizinischen und genetischen Erkenntnissen. Insbesondere die detaillierten Genotyp-Phänotyp-Daten ermöglichen eine beschleunigte Biomarker-Entwicklung basierend auf patienteneigenen Primärzellen.

Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, kommentierte: „Die Zusammenarbeit von Evotec und CENTOGENE zielt auf die Entwicklung iPSC-basierter, patientenabgeleiteter Krankheitsmodelle und geeigneter Biomarker für seltene genetische Erkrankungen ab. Die ideale Kombination aus sich perfekt ergänzenden Plattformen und Unternehmen bietet das Potenzial, ein neues Kapitel in der Überführung präklinischer Entwicklung in einen klinischen Kontext aufzuschlagen.“

„Die Identifizierung und Entwicklung innovativer niedermolekularer Substanzen zur Behandlung seltener Erbkrankheiten ist eine besondere Herausforderung, weil es weder adäquate Zellmodelle noch spezifische Biomarker gibt, um die verschiedenen Krankheiten zu beobachten. Durch die innovative Zusammenarbeit von Evotec und CENTOGENE können wir die Entwicklung neuer Wirkstoffe beschleunigen. CENTOGENE engagiert sich dafür, gemeinsam mit seinen Partnern jede Möglichkeit zu nutzen, um neue Wege zu finden, den Patienten und ihren Familien zu helfen“, sagte Dr. Arndt Rolfs, CEO von CENTOGENE.

Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

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