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Die europäische Forschungsinitiative EPAD eröffnet sechs neue Studienstandorte

24.11.2017

Das EPAD-Konsortium (European Prevention of Alzheimer's Dementia) rekrutiert Forschungsteilnehmer an sechs neuen Standorten. Damit erhöht sich die Anzahl der Forschungszentren auf zehn Standorte in sechs europäischen Ländern.

Menschen in Frankreich, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Spanien und dem Vereinigten Königreich können jetzt an der Studie teilnehmen. Die Studie beabsichtigt die Entwicklung von Tests zur Ermittlung früher Anzeichen der Alzheimer Krankheit, die noch vor dem Auftreten von Symptomen darauf hinweisen könnten, dass eine Person dem Risiko einer Demenz ausgesetzt ist.

Die Forscher entwickeln eine europaweite Kohorte von Studienteilnehmern, die sich auf Informationen aus bestehenden Kohortenstudien, Patientenregistern und anderen europäischen Studien, die potenzielle Teilnehmer identifiziert haben, stützt.

Die europaweite Studie bezweckt die Rekrutierung tausender Menschen, von denen viele für die Teilnahme an Studien, die zur Erprobung neuer Therapien für die Prävention der Alzheimer-Demenz, ausgewählt werden könnten. Die Freiwilligen werden dabei Proben für genetische Analysen abgeben und ihre Denkfähigkeit testen lassen. Mithilfe von Magnetresonanztomografie werden außerdem detaillierte Bilder ihrer Gehirne erfasst.

Die EPAD-Längsschnittkohortenstudie begann im Mai 2016 mit der Rekrutierung. Das erste Studienzentrum wurde in Edinburgh im Vereinigten Königreich eröffnet. Später im Jahr 2016 wurden drei weitere Standorte in Amsterdam (Niederlande), Barcelona (Spanien) und Toulouse (Frankreich) eröffnet.

Jetzt werden für sechs weitere Zentren in Genf (Schweiz), Lille (Frankreich), Montpellier (Frankreich), Nantes (Frankreich), San Sebastian (Spanien) und Stockholm (Schweden) Freiwillige rekrutiert.

Das endgültige Ziel ist die Entwicklung neuer Medikamente und Maßnahmen, mit denen der Beginn der Alzheimer-Demenz verhindert oder verzögert werden kann.

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