26.09.2022 - University of Birmingham

Albträume im mittleren Alter mit Demenzrisiko verbunden

Interessanterweise ergab die Studie, dass die Zusammenhänge bei Männern viel stärker waren als bei Frauen

Menschen, die im mittleren Alter häufig schlecht träumen, haben ein höheres Risiko, später im Leben an Demenz zu erkranken, so eine Studie der Universität Birmingham.

Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift The Lancet, eClinicalMedicine, veröffentlicht wurde, legt nahe, dass Albträume mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte vor dem Einsetzen der für Demenz typischen Gedächtnis- und Denkprobleme auftreten können.

Dr. Abidemi Otaiku vom Zentrum für die Gesundheit des menschlichen Gehirns der Universität Birmingham sagte dazu: "Wir haben zum ersten Mal gezeigt, dass beunruhigende Träume oder Albträume mit dem Demenzrisiko und dem kognitiven Abbau bei gesunden Erwachsenen in der Allgemeinbevölkerung in Verbindung gebracht werden können.

"Dies ist wichtig, da es nur sehr wenige Risikoindikatoren für Demenz gibt, die bereits im mittleren Lebensalter erkannt werden können. Zwar muss noch mehr getan werden, um diese Zusammenhänge zu bestätigen, aber wir glauben, dass schlechte Träume ein nützlicher Weg sein könnten, um Personen mit hohem Demenzrisiko zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, die den Ausbruch der Krankheit verlangsamen.

In der Studie untersuchte Dr. Otaiku Daten aus drei gemeindebasierten Kohorten in den USA. Dazu gehörten mehr als 600 erwachsene Männer und Frauen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren sowie 2 600 Erwachsene im Alter von 79 Jahren und älter. Alle Teilnehmer waren zu Beginn der Studie frei von Demenz und wurden im Durchschnitt neun Jahre (jüngere Gruppe) bzw. fünf Jahre (ältere Teilnehmer) nachbeobachtet.

Die Studie begann mit der Datenerhebung zwischen 2002 und 2012. Die Teilnehmer füllten eine Reihe von Fragebögen aus, darunter den Pittsburgh Sleep Quality Index, der auch eine Frage zur Häufigkeit von Albträumen enthält.

Diese Daten wurden mit Hilfe einer statistischen Software analysiert, um herauszufinden, ob Teilnehmer mit einer höheren Häufigkeit von Albträumen ein höheres Risiko für einen kognitiven Abbau und eine Demenzdiagnose hatten.

Die Studie zeigt, dass Menschen mittleren Alters (35-64), die wöchentlich schlecht träumen, ein viermal höheres Risiko haben, in den folgenden zehn Jahren einen kognitiven Abbau zu erleiden, während bei älteren Menschen die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, doppelt so hoch ist.

Interessanterweise stellte die Studie fest, dass diese Zusammenhänge bei Männern viel stärker ausgeprägt waren als bei Frauen. Bei älteren Männern, die wöchentlich Albträume hatten, war die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, fünfmal höher als bei älteren Männern, die keine Albträume hatten. Bei Frauen hingegen betrug der Anstieg des Risikos nur 41 Prozent.

In den nächsten Forschungsschritten soll untersucht werden, ob Albträume bei jungen Menschen mit einem künftigen Demenzrisiko in Verbindung gebracht werden können und ob andere Traummerkmale, wie z. B. wie oft wir uns an Träume erinnern und wie lebhaft sie sind, ebenfalls zur Ermittlung des Demenzrisikos herangezogen werden können. Mit Hilfe der Elektroenzephalographie (EEG) und der Magnetresonanztomographie (MRT) wollen die Forscher auch die biologischen Grundlagen schlechter Träume sowohl bei gesunden Menschen als auch bei Menschen mit Demenz untersuchen.

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