08.06.2020 - IRUBIS GmbH

Herstellungsprozesse in der Biopharmaindustrie automatisiert überwachen und regeln

Münchner Start-Up erhält 1,3 Mio. €

Das Münchner Start-Up IRUBIS erhält im Rahmen des EU-Projekts HORIZONT 2020 Programm EIC Accelerator Pilot 1,3 Mio. €. Das Einzelvorhaben startete am 1. Mai 2020 mit dem Ziel ein neuartiges Messsystem zur Marktreife zu bringen, dass eine automatisierte Überwachung und Regelung von Herstellungsprozessen in der Biopharmaindustrie ermöglicht.

IRUBIS entwickelt ein innovatives Messgerät, mit dem die Herstellung von biopharmazeutischen Medikamenten überwacht und reguliert wird. Die Prozessregulierung ermöglicht eine höhere Ausbeute, bessere Qualität und verkürzt die Prozessentwicklung im Ganzen.

Mitgründer und CTO, Lorenz Sykora sagt dazu: "Die Biopharmaindustrie steht vor der großen Herausforderung innerhalb kürzester Zeit einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln und in großen Mengen zu produzieren. Dies verdeutlicht in besonderem Maße wie wichtig es ist, dass Biopharmazeutika schneller und günstiger entwickelt werden können, damit sie dem Patienten zur Verfügung stehen. Einen wichtigen Baustein dazu liefern wir."

IRUBIS wird durch die finanzielle Unterstützung der EU die neuartige Technologie für die Prozessüberwachung bis zur Marktreife bringen.

Dabei handelt es sich um ein optisches Messgerät auf Basis von Infrarotspektroskopie mit dem die Nährstoffkonzentration in Bioreaktoren kontinuierlich überwacht und geregelt werden kann. "Durch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie arbeiten wir sehr kundenorientiert. Unser Ziel ist es eine ganzheitliche Lösung für die Prozessüberwachung und Prozessregelung anzubieten", führt Lorenz Sykora weiter aus.

Mit dem frischen Kapital wird nun das zehnköpfige Team weiter wachsen und umfangreiche Testläufe und Kooperationen mit Kunden aus der Biopharmaindustrie realisieren. 

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