28.01.2020 - Brigham Young University

Die Lebenden und die lebenden Toten in der Biotechnologie

Immer mehr Start-ups mit Universitätslizenz in den USA sind nicht in Betrieb

Wenn es um neu gegründete Unternehmen geht, die aus den Universitäten ausgegründet wurden, gibt es viele Zombies da draußen.

Eine neue Studie unter der Leitung von Professoren der Brigham Young University, die in der Zeitschrift Nature Biotechnology veröffentlicht wurde, stellt fest, dass eine deutlich steigende Zahl von universitätslizenzierten Startups zwar auf dem Papier existiert, aber keinen wirtschaftlichen Beitrag leistet - oder gar nicht funktioniert. (Universitätslizenzierte Start-ups sind Firmen, die zur Kommerzialisierung einer an einer Universität entwickelten biowissenschaftlichen Technologie gegründet wurden.)

Die Analyse der BYU Marriott School-Professoren Paul Godfrey und Gove Allen sowie des UVU-Professors David Benson ergibt, dass fast 40% der zuletzt gegründeten universitätslizenzierten Startups aus den Top-50 patentgebenden Universitäten als "wandelnde Tote" gelten. Mit anderen Worten, es sind Neugründungen, die zwar real geworden sind, aber nie gewachsen sind oder zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen haben und dennoch lange Zeit in der Landschaft blieben.

Während die Universität den kurzfristigen Nutzen des Technologietransfers und die Gutschrift für die wirtschaftliche Entwicklung von diesen Zombies erhält, sind die langfristigen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung oder die Entwicklung der Technologie gering bis gar nicht. Die Forscher entdeckten, dass die ältesten wandelnden Toten 21 Jahre lang "aktiv" blieben, ohne dass sie einen nennenswerten Beitrag zur Beschäftigung, zu Patenten oder kommerziellen Produkten geleistet hätten.

"Die Technologietransferstellen der Universitäten werden danach vergeben, wie viele Start-ups sie gefunden haben, nicht danach, ob sie erfolgreich sind oder nicht", sagte Godfrey. "Was wir im Laufe der Zeit sehen, ist, dass die Universitäten dazu neigen, das System auszuspielen, indem sie diese Unternehmen, die nichts tun, ausspinnen.

Die Studie stellt die erste größere Datenzusammenfassung dar, die den Erfolg und das Scheitern von universitätslizenzierten Startups in den USA detailliert beschreibt. Die Daten erstrecken sich über 31 Jahre - von 1980 bis 2011 - und haben Godfrey, Allen und Benson acht Jahre gebraucht, um sie vollständig zusammenzustellen und zu analysieren. Das Trio der Management-Professoren verfolgte, wie viele universitär lizenzierte Startup-Firmen noch leben, die an die Börse gingen, die übernommen wurden, die starben und die nicht an den Start gingen, aber dennoch in den Büchern blieben.

In vielen Fällen fanden sie heraus, dass diese "wandelnden Toten" Start-ups nicht einmal einen physischen Standort haben, wobei sie die Technologietransferstelle einer Universität als ihren Firmensitz und den Direktor der Technologietransferstelle als ihren eingetragenen Agenten oder Firmenvertreter aufführen.

Der Rat der Forscher? Töte sie

"Niemand gewinnt, wenn ein Startup einfach nur existiert. Die Universität gewinnt nicht, potenzielle Mitarbeiter gewinnen nicht, die lokale Wirtschaft gewinnt nicht", sagte Godfrey. "Wir müssen die wandelnden Toten töten, und um zukünftige Zombies zu verhindern, müssen wir das Meldesystem für die Technologietransferstellen ändern.

Die Autoren empfehlen, dass die Technologietransferstellen über eine ganze Reihe von Aktivitäten berichten: Wie viele Start-ups wurden in diesem Jahr gegründet und von denen, die in den letzten fünf Jahren gestartet wurden, wie viele laufen noch, wie viele Mitarbeiter haben sie, wie viel Risikofinanzierung haben sie sich gesichert und so weiter. Insgesamt sollten die Universitäten ein viel breiteres Erfolgsmaß für das Technologietransferbüro haben.

Die Forscher lernten nicht nur über die zunehmend hohe Rate von Fehlstarts, sondern auch einiges darüber, was die Erfolgreichen aufblühen lässt. Ein weiterer Aspekt der Daten ist die Stärke von Clustern zur Unterstützung von Start-ups. Die Daten zeigten einen signifikanten positiven Effekt für Unternehmen, die in einem Cluster angesiedelt sind (denken Sie an Boston, San Diego, die Bay Area): Sie erleben doppelt so oft Erfolg und scheitern halb so oft. Die Analyse hat aber auch mehr Nuancen von Clustern aufgezeigt: Der Wechsel zu einem neuen Mikro-Cluster ist sogar noch vorteilhafter.

Während jeder zu Recht an das Silicon Valley als Clusterstandort für Technologie-Start-ups denkt, fanden die Forscher heraus, dass es viele andere Orte gibt, an denen Cluster wichtige Nährstoffe liefern - und das liegt nicht unbedingt im Hinterhof der Universität.

Die Forscher entdeckten, dass Start-ups, die sich vom Fußabdruck ihrer Universität entfernten und ein Zuhause in einem Mikro-Cluster mit den richtigen Ressourcen fanden (denken Sie an Irvine, Kalifornien, mit seinen Ressourcen für Augengesundheitsfirmen), sogar noch mehr florierten. Diese Erkenntnis ist wichtig, weil Universitäten dazu neigen, Regeln für Start-ups aufzustellen, die sie in der Nähe halten. Forscher schlagen vor, dass Universitäten Start-ups den richtigen geografischen Standort finden und sich auf die Aufstockung der Ressourcen in einer spezifischeren Nische konzentrieren sollten.

"Viele Universitäten und Bundesstaaten schränken Start-ups ein, damit sie nicht umziehen; das ist keine gute Politik", sagte Godfrey. "Halten Sie die Unternehmen nicht davon ab, umzuziehen, sondern bauen Sie ein Ziel auf, zu dem ganz bestimmte Unternehmen kommen wollen".

Das Team hofft, dass ihre Arbeit Unternehmern, Universitätsverwaltungen und öffentlichen Entscheidungsträgern dabei helfen wird, Veränderungen vorzunehmen, die die Ziele des Technologietransfers verwirklichen: Wirtschaftswachstum, sinnvolle Beschäftigung und die Entwicklung neuer Technologien.

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