Axaron mit neuen Erkenntnissen zum Schlaganfall

Start der klinischen Studie zu Schlaganfall-Wirkstoff AX200 stellt Meilenstein in Unternehmensentwicklung dar

27.10.2004

Der neue Schlaganfall-Wirkstoff AX200 der Heidelberger Axaron Bioscience AG befindet sich derzeit in der Phase II der klinischen Entwicklung. Die klinische Studie beginnt zunächst in Münster und wird dann auf weitere Zentren in Deutschland ausgedehnt, darunter Heidelberg und Leipzig. "Wir können nachweisen, dass AX200 den programmierten Zelltod bei einem Schlaganfall stoppt und eine regenerative Wirkung hat", erläutert Dr. Armin Schneider, Director Molecular Neurology bei Axaron, die wesentlichen Aspekte des Wirkmechanismus von AX200.

"Der Start der Studie stellt einen wesentlichen Meilenstein in unserer Unternehmensentwicklung dar und zeigt, dass unsere wissenschaftliche Expertise im Bereich ZNS in eine vielversprechende Produktentwicklung umgesetzt werden konnte", so Dr. Alfred Bach, Vorstand der Axaron Bioscience AG.

Das Heidelberger Biotechnologie-Unternehmen entwickelt Therapien zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Schlaganfall und Parkinson. Dabei konzentriert sich Axaron auf die Entschlüsselung molekularer Prozesse, die zum Absterben von Nervenzellen führen, und auf die Identifizierung von Mechanismen, die die Regeneration des Gehirns fördern.

"Wir können mittlerweile diese Prozesse in einzelnen Nervenzellen im Gehirn untersuchen und analysieren, welche Gene daran beteiligt sind", betont Bach: "Diese Fähigkeit hat uns einen entscheidenden Vorteil in der Erkenntnis gebracht, was bei einem Schlaganfall im Gehirn wirklich passiert. Hierbei sind wir auch auf ein körpereigenes System gestoßen, das unser Gehirn bei einem Schlaganfall schützt. Dieses System verstärken wir therapeutisch durch AX200."

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und auf dem Neuroscience-Meeting 2004 der Society for Neuroscience wird Axaron u.a. über den neusten Stand der Forschungen zu AX200 informieren.

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