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Thermo Fisher Scientific und BrainMet Centre kooperieren in der Demenzforschung

27.04.2010

Thermo Fisher Scientific Inc. kündigte eine Zusammenarbeit mit dem analytischen BrainMet Kompetenzzentrum (BrainMet - Bioimaging of Metals in Brain and Metallomics) am Forschungszentrum Jülich in Deutschland an. Diese Kooperation soll die Demenzforschung durch Untersuchung der Wirkung von Metallen und Metalloproteinen auf den Alterungsprozess sowie des Ursprungs neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und des Zuelzer-Wilson-Syndroms vorantreiben. Zur Durchführung dieser Untersuchungen im BrainMet Labor wurde ein induktiv gekoppeltes Plasma-Massenspektrometer (ICP-MS) vom Typ Thermo Scientific XSERIES 2 installiert, das eine Kollisionszelle der dritten Generation mit der Protective Ion Extraction-Technologie in einem ergonomischen und kompakten Design vereint. Das von Dr. habil. Sabine Becker geleitete BrainMet Kompetenzzentrum wurde im Dezember 2009 in Zusammenarbeit mit Thermo Fisher Scientific von Juergen Srega (Vice President Global Products, Scientific Instruments, Thermo Fisher Scientific) offiziell eröffnet und soll neue und leistungsfähige Technologien für die Demezforschung untersuchen.

Bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen beobachtet man abnorme Metallablagerungen im Gehirn, die zur Zerstörung des neuronalen Netzes und anschließendem Absterben von Zellen führen. Analytiker am BrainMet Kompetenzzentrum erforschen die quantitative Verteilung der wichtigsten toxischen Metalle in dünnen natürlichen Gewebeabschnitten des Gehirns. Durch metallomische Auswertung von Untersuchungen der Metallverteilung durch Bildgebungsverfahren kann der Beziehung zwischen Metallionen und Metalloproteinen in Gehirngewebe bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer auf den Grund gegangen werden. Die aus diesen Studien gewonnenen Daten werden von den BrainMet Forschern erfolgreich mit neurowissenschaftlichen Bildgebungsverfahren wie Magnetresonanz- und Positronen-Emissionstomographie (MRT bzw. PET), Autoradiographie sowie histochemischen und optischen Bildgebungsverfahren kombiniert, was biomedizinische Forschungen auf dem modernsten Stand der Technik ermöglicht.

Dr. habil. J. Sabine Becker, Leiterin des BrainMet Kompetenzzentrums, sagt dazu: "Wir freuen uns sehr, dass wir diese fruchtbare Zusammenarbeit mit Thermo Fisher Scientific begonnen haben. Das hypermoderne XSERIES 2 hat sich für die quantitative Bildgebung der Metallverteilung in Präparaten mit gesundem und erkranktem Gehirngewebe sowie für die Untersuchung des Gehirntumorwachstums und von Gehirnschlägen als äußerst effektiv erwiesen. Unser ultimates Ziel ist das Vorantreiben der Demenzforschung, sodass wir der Pharmaindustrie bei der Einführung neuer Therapien helfen können. Das XSERIES 2 ist äußerst zuverlässig und anwenderfreundlich und bietet die hohen Signal-Rausch-Abstände und die Empfindlichkeiten, die für unsere Forschungen notwendig sind."

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