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Sartorius weiterhin auf dynamischem Wachstumskurs

21.10.2019

Sartorius hat sich auch im dritten Quartal dynamisch entwickelt und in der Neun-Monats-Periode zweistellige Steigerungsraten bei Umsatz, Auftragseingang und Ertrag erzielt.

„Sartorius hat auch für die ersten neun Monate des Jahres deutlich zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn erzielt”, sagte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. „Unsere Sparte Lab Products & Services hat in einem weltweit schwierigen konjunkturellen Umfeld ein sehr robustes drittes Quartal gezeigt. Gleichzeitig profitieren wir in der Sparte Bioprocess Solutions von einer anhaltend starken Nachfrage und wachsen darüber hinaus weiterhin stärker als der Markt. In Anbetracht der positiven Ergebnisse erwarten wir nun in der Bioprozesssparte und damit auch im Gesamtkonzern das Erreichen des oberen Endes der jeweiligen Umsatzprognosen.“

Auf Basis konstanter Wechselkurse erhöhte der Konzern seinen Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 15,5% (nominal: +17,5%) auf 1.355,8 Mio. Euro, der Auftragseingang wuchs um 16,1% (nominal: +18,1%) auf 1.435,0 Mio. Euro.

Das operative EBITDA stieg in Relation zum Umsatz überproportional um 22,7% auf 361,1 Mio. Euro; die entsprechende Marge lag bei 26,6% nach 25,5% im Vorjahr, wobei erwartungsgemäß etwas weniger als ein Prozentpunkt dieses Anstiegs auf den im Jahr 2019 erstmalig anzuwendenden Rechnungslegungsstandard IFRS 16 entfiel. Das maßgebliche Periodenergebnis summierte sich in den ersten neun Monaten 2019 auf 153,2 Mio. Euro, was einer Erhöhung von 21,2% im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Hieraus ergab sich ein Gewinn je Stammaktie von 2,23 Euro (VJ: 1,84 Euro) bzw. ein Gewinn je Vorzugsaktie von 2,24 Euro (VJ: 1,85 Euro).

Geschäftsentwicklung in den Regionen

Sartorius ist in der Berichtsperiode in allen Regionen gewachsen, wobei die Region Asien | Pazifik mit einem Umsatzplus von 21,5% auf 348,1 Mio. Euro die dynamischste Entwicklung zeigte. Gegenüber einem hohen Vorjahresniveau erzielte die Region Amerika einen Umsatzanstieg von 14,7% auf 461,7 Mio. Euro. Die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), die weiterhin den größten Anteil am Konzernumsatz stellt, entwickelte sich ebenfalls positiv und steigerte ihre Umsätze um 12,7% auf 546,1 Mio. Euro.

(Alle Wachstumsraten zu den Regionen sind wechselkursbereinigt.)

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern

Der Sartorius Konzern ist bilanziell und finanziell sehr solide aufgestellt. Der dynamische Verschuldungsgrad lag bei 2,1 nach 2,4 zum Jahresende 2018. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der guten Ertragslage trotz gegenläufiger Effekte aus der Änderung einer Bilanzierungsregel im Vergleich zum 31. Dezember 2018 leicht von 38,5% auf 38,7%. Die Investitionsquote verringerte sich erwartungsgemäß nach Abschluss mehrerer großer Projekte auf 12,5% (VJ: 13,3%).

Geschäftsentwicklung der Sparten

Die Sparte Bioprocess Solutions, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, konnte die sehr positive Entwicklung des ersten Halbjahres fortsetzen und legte beim Umsatz um 19,4% (nominal: +21,6%) auf 1.025,0 Mio. Euro zu. Ausschlaggebend hierfür war eine anhaltend hohe Nachfrage über alle Produktkategorien hinweg, insbesondere im Projektgeschäft in Asien. Der Auftragseingang der Sparte belief sich auf 1.100,0 Mio. Euro, was gegenüber der starken Vergleichsbasis ebenfalls einem deutlichen Anstieg von 19,9% (nominal: +22,0%) entspricht.

Das operative EBITDA lag mit 300,6 Mio. Euro 25,7% über dem Vorjahresniveau, die entsprechende Marge erhöhte sich aufgrund von Skaleneffekten und als Folge der Änderung einer Bilanzierungsregel von 28,4% auf 29,3%.

Die Sparte Lab Products & Services, die auf Technologien für Labore der Pharmabranche und Life-Science-Forschung sowie einiger anderer Segmente spezialisiert ist, erreichte in einem teilweise schwierigen ökonomischen Umfeld ein Umsatzwachstum von 4,9% (nominal: +6,5%) auf 330,8 Mio. Euro. Der Auftragseingang zeigte sich mit einem Plus von 5,3% (nominal: +6,9%) auf 335,0 Mio. Euro robust.

Das operative EBITDA der Sparte stieg im Vorjahresvergleich um 9,9% auf 60,5 Mio. Euro. Die korrespondierende Marge, die positiv von der Änderung einer Bilanzierungsregel beeinflusst wurde, lag mit 18,3% über dem Vorjahresniveau von 17,7%.

(Alle Wachstumsraten in Bezug auf Umsatz und Auftragseingang wechselkursbereinigt.)

Prognose 2019 konkretisiert

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten und der weiterhin hohen Nachfrage in der Sparte Bioprocess Solutions konkretisiert die Unternehmensleitung ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2019.

Auf Basis konstanter Wechselkurse soll der Umsatzanstieg des Konzerns im Gesamtjahr nun das obere Ende der bisher prognostizierten Bandbreite von etwa 10% bis 14% erreichen. Bezüglich der Profitabilität wird weiterhin mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gerechnet, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus Änderungen einer Bilanzierungsregel resultieren dürfte.

Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte nach wie vor mit rund 12% unter dem Wert von 2018 liegen (Vorjahr: 15,2%).

Für die Sparte Bioprocess Solutions erwartet die Unternehmensleitung nun ebenfalls das Erreichen des oberen Bereichs der Umsatzprognose von etwa 13% bis 17%. Für die underlying EBITDA-Marge geht das Management unverändert von einem Anstieg auf etwas mehr als 29,5% im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,6% aus. Dabei sollte der operative Anteil der Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen.

Für die Sparte Lab Products & Services erwartet Sartorius aufgrund des schwächeren konjunkturellen Umfelds nach wie vor das Erreichen des unteren Bereichs der Umsatzprognose von etwa 5% bis 9%. Die underlying EBITDA-Marge wird weiterhin etwas unter 20% erwartet, wobei der operative Anstieg etwa einen halben Prozentpunkt ausmachen soll.

Alle Zahlen zur Prognose sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Ein ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU sowie sich verschärfende internationale Handelskonflikte könnten trotz bereits getroffener Gegenmaßnahmen die Lieferketten in beiden Sparten in gewissem Maß beeinflussen, wobei eine zuverlässige Prognose hinsichtlich der möglichen Effekte zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben werden kann.

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