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Merck gibt die Gewinner des Advance-Biotech-Grant-Programms bekannt

Merck vergibt Förderpreise an Biotechunternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkten Schädel-Hirn-Trauma, Impfstoffentwicklung und chronische Schmerzen

31.05.2019

Merck KGaA

Bildbeschriftung: Gewinner des Merck Advance Biotech Grant Award, von links nach rechts: Richard Richieri, Rubicon Biotechnology; Dr. Jose Galarza, TechnoVax, Inc; Und Dr. Tony Yaksh, RAFT Pharmaceuticals

Merck hat die Gewinner des Advance-Biotech-Grant-Programms in Nordamerika im Rahmen seines Biotech Start-up Summit im Cambridge Innovation Center (Massachusetts, USA) bekannt gegeben. Die Förderpreise werden an kleine und mittlere Biotechnologieunternehmen vergeben, die finanzielle Unterstützung und Expertise benötigen, um ihre Therapien auf den Markt zu bringen.

„Heutzutage werden mehr als 60 Prozent der in der Pipeline befindlichen Medikamente von Biotechunternehmen entwickelt. Wir wollen die Start-ups bei der Entwicklung von bahnbrechenden Therapien unterstützen“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science. „Im Rahmen unseres globalen Förderprogramms stellen wir unser Know-how bei der Prozessentwicklung sowie unsere Produkte und Dienstleistungen kostenfrei zur Verfügung, um Moleküle schneller auf den Markt zu bringen.“

Die drei Gewinner sind:

  • RAFT Pharmaceuticals (San Diego, Kalifornien, USA), für dessen Ansatz zur Behandlung chronischer Schmerzen mit einem Biologikum, das Entzündungsprozesse im Nervengewebe selektiv hemmen soll, ohne die motorischen oder sensorischen Funktionen zu beeinflussen.
  • Rubicon Biotechnology (Anaheim, Kalifornien, USA), für die Entwicklung des therapeutischen Proteins Fv-Hsp72, das infolge eines akuten Ereignisses wie einem Schädel-Hirn-Trauma beschädigte Zellen schützen und ihr Absterben verhindern soll.
  • TechnoVax Inc (Elmsford, New York, USA), für die Entwicklung einer Plattform virusähnlicher Partikel, die die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen, hämorrhagischen Fiebererkrankungen, Immunschwäche und Krebserkrankungen vereinfachen soll.

Um sich für das Förderprogramm zu qualifizieren, waren Biotechunternehmen aus den USA und Kanada aufgefordert, ihre Projekte, den medizinischen Nutzen und ihre Herausforderungen im Bereich der Prozessentwicklung zu beschreiben. Um die wachsende Biotechbranche zu fördern, erhalten die Gewinner Merck-Produkte und Unterstützung bei der Prozessentwicklung im Gegenwert von 40.000 bis 100.000 US-Dollar.

Merck hat die Gewinner basierend auf dem wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen der in Entwicklung befindlichen Therapie sowie den einhergehenden Prozessherausforderungen und Förderungsbedarfen ausgewählt. Das Programm ist Teil des weltweiten Engagements im Bereich Biotechnologie, mit dem das Unternehmen zur Bereitstellung von neuen Therapien beitragen will. Merck bringt hierfür seit Jahrzehnten seine Expertise sowie Spezialprodukte für die Prozessentwicklung und Dienstleistungen für alle Produktionsmaßstäbe ein. Darüber hinaus unterstützen die BioReliance® End-to-End-Dienstleistungen von Merck Biotechunternehmen bei der Bewältigung ihrer größten Herausforderungen – überall und bei jedem Schritt von Molekülentwicklung bis Markteinführung.

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