Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Novartis verklagt Amgen

05.04.2019

(dpa-AFX) Novartis hat Medienberichte über einen Rechtsstreit mit dem US-Biotechunternehmen Amgen bestätigt. Dabei geht es um das Migränemittel Aimovig. Wie der Basler Pharmakonzern am späten Donnerstagabend mitteilte, hat Amgen am 2. April eine Migräne-Kooperationsvereinbarung mit Novartis wegen einer angeblich wesentlichen Verletzung aufgekündigt.

Amgen wirft gemäß den Medienberichten Novartis vor, mit einem anderen Unternehmen an einem möglichen Aimovig-Rivalen gearbeitet habe.

Novartis bestreitet die Verletzung der Vereinbarung "energisch". Um den "ungerechtfertigten Versuch" von Amgen zur Beendigung der Zusammenarbeit zu verhindern, habe man eine Klage eingereicht. Darin werde das Gericht aufgefordert zu bestätigen, dass Amgen kein Recht auf eine Kündigung der Verträge habe. Die Verträge blieben in Kraft, solange keine endgültige und verbindliche Gerichtsentscheidung diesbezüglich vorliege, so Novartis.

Novartis habe einen einzigartigen und etablierten neurowissenschaftlichen Ansatz und Know-how in die Zusammenarbeit eingebracht und erhebliche finanzielle Investitionen in die Entwicklung und weltweite Vermarktung von Aimovig getätigt. "Novartis hält die Kündigung für ungerechtfertigt und ohne rechtlichen Grund", so der Konzern.

Aimovig hatte im vergangenen Jahr die behördlichen Zulassungen unter anderem der USA und der Europäischen Union erhalten.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Aimovig
Mehr über Novartis
  • News

    Novartis stellt Forschung an CNP250 gegen Alzheimer ein

    (dpa-AFX) Novartis erleidet in der Forschung für einen Wirkstoff gegen Alzheimer einen Rückschlag. Die gemeinsam mit Amgen und dem Banner Alzheimer Institut betriebenen Studien für einen Wirkstoff gegen die Krankheit seien eingestellt worden, teilte der schweizerische Pharmakonzern am Donne ... mehr

    USA lassen mehr als zwei Millionen Dollar teure Gentherapie zu

    (dpa) Die US-Medikamentenbehörde FDA hat ein Gentherapie-Mittel zugelassen, das mehr als zwei Millionen Dollar kostet. Das Medikament namens Zolgensma soll zur Behandlung der Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie (Muskelschwund) bei Säuglingen und Kleinkindern zur Anwendung kommen. Der Herste ... mehr

    Novartis-Chef: Margenziele schon früher erreichbar

    (dpa-AFX) Der Pharmakonzern Novartis sieht sich mit Blick auf das bestehende Portfolio und die Medikamente in der Pipeline unter den Führenden der Branche. Die starke Position wird sich laut Konzernchef Vas Narasimhan auch operativ auszahlen. Ziel sei es nach wie vor, im Pharmageschäft eine ... mehr

  • Firmen

    Novartis Pharma GmbH

    Lebensfreude und Leistungsfähigkeit hängen entscheidend von unserem körperlichen Wohlbefinden ab. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über die Beteiligten im Gesundheitssystem den Patienten ein breites Angebot an innovativen, wirksamen und sicheren Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung z ... mehr

    Novartis Deutschland GmbH

    Novartis ist das einzige Unternehmen, das sowohl bei patentgeschützten Medikamenten als auch bei Generika eine Führungsposition einnimmt, Novartis stärkt gezielt sein Medikamen-tenportfolio, das auf strategische Wachstumsbereiche für innovative Arzneimittel, qualitativ hochwertige und koste ... mehr

    Novartis Austria GmbH

    Als international führendes, pharmazeutisches Unternehmen kennen wir unsere gesellschaftliche Verpflichtung. Wir sehen unsere Rolle ganzheitlich. Wir achten auf den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen und sind stets bemüht, auch die langfristigen Folgen unserer Innovationen richt ... mehr

  • Verbände

    Novartis Research Foundation

    mehr

Mehr über Amgen
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.