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Zukunftsweisende Cellulose-Ethanol-Entwicklung

25.11.2008

Schwedische Forscher von Taurus Energy, SEKAB, der Chalmers Technical University und der Universität von Lund haben eine Vereinbarung zur Entwicklung und der Großanwendung eines neuen, verbesserten biotechnologischen Verfahrens zur Produktion von Ethanol aus Lignocellulose als Ausgangsmaterial unterzeichnet. Die Entwicklung basiert auf der Hefetechnologie von Taurus zur Fermentation von Pentosen und Hexosen.

Bei Ethanol aus Lignocellulose handelt es sich um einen Biotreibstoff der 2. Generation. Es ist nach eigenen Angaben der effizienteste Treibstoff hinsichtlich Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als auch der Umweltauswirkungen, ohne dass dabei die Lebensmittelversorgung betroffen wird.

"Unser Ziel ist es, unter den ersten der Welt zu sein und den Nachweis zu erbringen, dass die Pentose-Fermentations-Technologie für eine effiziente kommerzielle Produktion von Ethanol auf Basis von land- und forstwirtschaftlichen Abfällen geeignet ist", sagt Lars Welin, Präsident und CEO von Taurus Energy AB. "Pentose-Fermentationshefen können die Ethanolproduktion substantiell verbessern."

Durch die Zusammenarbeit soll überprüft werden, ob die Pentose-Technologie von Taurus in einer Industrieumgebung funktioniert.

"Die Technologie von Taurus ist eine Chance, die Effizienz der Ethanolproduktion aus Pentosehaltigen Rohmaterialien im Vergleich mit den bisherigen Methoden signifikant zu erhöhen", sagt Jan Linstedt, technischer Direktor bei SEKAB. "Die Ausbeute kann um bis zu 40 % verbessert werden, wodurch ein preiswerterer und umweltfreundlicher Treibstoff produziert werden kann."

Zur Anpassung dieser Technologie an Industriebedingungen werden im Rahmen der Entwicklung großangelegte Tests über einen längeren Zeitraum an der Versuchsanlage bei SEKAB durchgeführt.

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