Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie lässt Patente exklusiv vermarkten

29.05.2006

Das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) wird seine Patente und selbst entwickelten Technologien künftig von Ascenion exklusiv vermarkten lassen. Diese Partnerschaft ist Teil einer Zusammenarbeit der Ascenion GmbH mit acht Forschungseinrichtungen der Sektion Lebenswissenschaften der Leibniz-Gemeinschaft.

"Zusammen mit Ascenion werden wir unsere Patente und Technologien noch besser am Markt positionieren können", sagt Prof. Walter Rosenthal, Sprecher der Sektion Lebenswissenschaften und Direktor des FMP. "Außerdem bietet die Partnerschaft von Ascenion mit insgesamt 13 Life-Science Instituten der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft die Chance, weitgehend einheitliche professionelle Standards für den Technologietransfer in diesem Bereich zu etablieren. Davon werden alle Seiten profitieren."

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Ascenion die Institute in allen Aspekten der Patentierung und Kommerzialisierung ihrer Forschungsergebnisse unterstützen. Dies umfasst beispielsweise das Scouting, den Aufbau und die Pflege eines Patentportfolios, die Verhandlung von Lizenzverträgen und die Unterstützung von Firmengründungen.

Insgesamt betreut Ascenion jetzt 13 Life-Science Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft mit rund 5.250 Mitarbeitern und einem kumulativen Budget von ca. EUR 440 Millionen pro Jahr.

Die neuen Partnerinstitute sind das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung, das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie, das Leibniz-Institut für Altersforschung, das Forschungszentrum Borstel - Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften, das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut, das Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie, und das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Aktivitäten dieser Institute im Bereich Patentierung und Kommerzialisierung über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro unterstützen. Die Erlöse aus der Kommerzialisierung der Forschungsergebnisse werden an die Forschungseinrichtungen fließen.

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