Besorgnis über neues DNA-Produktionsverfahren - künstliche Viren?
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(dpa) Ein neues Verfahren, das die Erzeugung künstlicher Viren vereinfachen könnte, hat unter US-Forschern Besorgnis ausgelöst. Die Methode ermöglicht die Herstellung langer DNA-Moleküle und war von Wissenschaftlern der Harvard-Universität und der Universität von Texas kürzlich im Fachjournal «Nature» vorgestellt worden. Mit diesem Verfahren könnte die Erstellung eines Pockenvirus im Labor in greifbare Nähe rücken, warnte die «New York Times» am Mittwoch unter Berufung auf die US-Seuchenkontrollbehörde CDC und andere Experten.
Der federführende Autor der «Nature»-Studie, George Church von der Harvard-Universität in Boston, baue zurzeit das Bakterium Mycoplasma mobile in seinem Labor nach, hieß es. Das Erbgut des Bakteriums bestehe aus 777 000 chemischen Einheiten, erläuterte die Zeitung. Für das Genom des tödlichen Pockenvirus müssten nur 186 000 Einheiten hergestellt werden.
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