Biofrontera forscht für Schering

Langfristige Kooperation zur Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente gegen Schlaganfall

28.05.2003

Biofrontera Pharmaceuticals GmbH gab heute eine Forschungskooperation mit der Schering AG im Bereich Schlaganfall bekannt. Die Vereinbarung erfolgte auf der Grundlage einer Validierung von Biofronteras Technologieplattform durch Schering.

Das finanzielle Volumen der langfristig angelegten Zusammenarbeit kann sich bei erfolgreichem Projektfortschritt auf eine Höhe von mehreren Millionen Euro als Meilenstein-Zahlungen belaufen und beinhaltet darüber hinaus Lizenzzahlungen, wenn Medikamente vermarktet werden, die aus der gemeinsamen Forschung entstehen. Schering erhält im Gegenzug sämtliche weltweiten Rechte an den Wirkstoffen und Produkten, die im Rahmen der Kooperation mit Biofrontera entstehen.

Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Suche nach neuen Wirkzielorten für Medikamente gegen Schlaganfall. Nach Identifikation relevanter Zielstrukturen und Wirksubstanzen, die aus dieser Forschungszusammenarbeit resultieren, kommen diese in einen gemeinsamen Prozess der Charakterisierung und Validierung sowie der präklinischen und klinischen Entwicklung. Schering und Biofrontera erwarten sich davon mögliche neue Medikamente, die auf diese Strukturen wirken.

Biofrontera wird die Abfolge molekularer Ereignisse analysieren, die durch einen in Ratten künstlich induzierten Schlaganfall ausgelöst werden. Insbesondere Biofrontera's hochauflösendes Verfahren zur Genexpressionsanalyse (DEPD®) und eine leistungsstarke Bioinformatik ermöglichen detaillierte Untersuchungen der pathologischen Veränderungen, die im Verlauf und in Folge des Hirnschlags auftreten.

Biofrontera Pharmaceuticals entdeckt und entwickelt neue pharmazeutische Produkte gegen Schmerz und Erkrankungen des Nervensystems. Ihre Technologieplattform ist speziell auf diese Krankheiten ausgerichtet und verknüpft die Fähigkeit zur Entdeckung neuer Wirkstoffe mit innovativen Verfahren zur Einschätzung der therapeutischen Wirkung und Sicherheit, wodurch Kosten und Risiken klinischer Studien erheblich gesenkt werden können. Darüber hinaus werden Verfahren etabliert, die ebenfalls auf Genexpressionsstudien beruhen, mit deren Hilfe die Wirkung eines Medikaments auf einzelne Patienten vorhergesagt werden kann. Dieses einzigartige Know-how vermarktet das Unternehmen in Forschungskooperationen.

Weitere News aus dem Ressort Wirtschaft & Finanzen

Meistgelesene News

Weitere News von unseren anderen Portalen

Vis-à-Vis mit UV/VIS