26.01.2022 - National University of Pusan

Wissenschaftler decken Zusammenhänge zwischen Spermienqualität und Handynutzung auf

Ergebnisse ihrer aktualisierten Meta-Analyse deuten auf die potenziellen Gefahren moderner elektronischer Geräte hin

Handys haben es geschafft, die Welt näher zusammenzubringen und das Leben in einer sehr schwierigen Zeit erträglicher zu machen. Aber Handys haben auch ihre Schattenseiten. Sie können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das liegt daran, dass Mobiltelefone hochfrequente elektromagnetische Wellen (HF-EMW) aussenden, die vom Körper absorbiert werden. Laut einer Metaanalyse aus dem Jahr 2011 deuten die Daten früherer Studien darauf hin, dass die von Mobiltelefonen ausgestrahlten hochfrequenten elektromagnetischen Wellen die Qualität der Spermien beeinträchtigen, indem sie deren Beweglichkeit, Lebensfähigkeit und Konzentration verringern. Diese Meta-Analyse wies jedoch einige Einschränkungen auf, da sie nur geringe Mengen an In-vivo-Daten enthielt und Mobiltelefonmodelle berücksichtigte, die inzwischen veraltet sind.

Um aktuellere Ergebnisse zu erhalten, führte ein Forscherteam unter der Leitung von Assistenzprofessor Yun Hak Kim von der Pusan National University, Korea, eine neue Meta-Analyse zu den möglichen Auswirkungen von Mobiltelefonen auf die Spermienqualität durch. Sie untersuchten 435 Studien und Aufzeichnungen, die zwischen 2012 und 2021 veröffentlicht wurden, und fanden 18, die insgesamt 4280 Proben umfassten und für die statistischen Analysen geeignet waren. Ihre Arbeit wurde am 30. Juli 2021 online gestellt und im November 2021 in Band 202 der Zeitschrift Environmental Research veröffentlicht.

Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Nutzung von Mobiltelefonen tatsächlich mit einer verminderten Beweglichkeit, Lebensfähigkeit und Konzentration von Spermien verbunden ist. Diese Ergebnisse sind dank einer besseren Untergruppenanalyse der Daten verfeinerter als die der vorherigen Meta-Analyse. Ein weiterer wichtiger Aspekt, den die Forscher untersuchten, war die Frage, ob eine längere Exposition gegenüber Mobiltelefonen mit einer geringeren Spermienqualität verbunden ist. Sie fanden jedoch heraus, dass die Abnahme der Spermienqualität nicht signifikant mit der Expositionszeit zusammenhing - nur mit der Exposition gegenüber Mobiltelefonen selbst. In Anbetracht der Tatsache, dass die Ergebnisse sowohl in vivo als auch in vitro (kultivierte Spermien) konsistent waren, warnt Dr. Kim: "Männliche Handynutzer sollten sich bemühen, die Handynutzung zu reduzieren, um ihre Spermienqualität zu schützen."

Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der Handynutzer in Zukunft höchstwahrscheinlich steigen wird, ist es höchste Zeit, die Exposition gegenüber HF-EMW als einen der Faktoren in Betracht zu ziehen, die zu einer Verschlechterung der Spermienqualität in der männlichen Bevölkerung führen. Da sich die Technologien so schnell weiterentwickeln, merkt Dr. Kim an, dass "weitere Studien erforderlich sind, um die Auswirkungen der Exposition gegenüber EMW, die von neuen Mobiltelefonmodellen in der heutigen digitalen Umgebung ausgestrahlt werden, zu bestimmen". Fazit: Wenn Sie sich Sorgen um Ihre Fruchtbarkeit (und möglicherweise auch um andere Aspekte Ihrer Gesundheit) machen, ist es vielleicht eine gute Idee, Ihre tägliche Handynutzung einzuschränken.

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