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Arthrose




Die Arthrose (v. altgriech. ἄρθρον, „Gelenk“, in der englischen Fachliteratur „Osteoarthritis“ genannt), auch Arthrosis deformans (v. lat. deformare „verstümmeln“) genannt (siehe auch Geröllzyste) ist eine chronische, schmerzhafte, zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderung, meist infolge eines Missverhältnisses zwischen Tragfähigkeit und Belastung oder Alterung, aber auch infolge eines Gelenktraumas. Es handelt sich stets um eine degenerative Gelenkerkrankung. Im Gegensatz zur Arthritis sind bei der Arthrose die Gelenke nicht entzündet, sondern zerstört durch Abnutzung oder ein Trauma (durch Unfall). Von einem Verschleiß durch Abnutzung ist zunächst der Knorpel betroffen, später folgen dann Veränderungen am Knochen, so genannte Geröllzysten bilden sich, es kommt zur Bildung von Osteophyten. Wo Verletzungsfolgen einen vorzeitigen Verschleiß bewirken, handelt es sich um eine Posttraumatische Arthrose oft mit (nachfolgender) Trümmerzyste. Großzügige operative Entfernungen des Meniskus führen etwa 20 Jahre später zur Arthrose des betroffenen Kniegelenkes. Arthrose ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis [1].

 

 

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Arthroseformen

Die folgenden Arthroseformen beziehen sich namentlich auf das jeweils betroffene Gelenk:  

Die folgenden Arthrosebezeichnungen beschreiben den Status bzw. die Herkunft der Arthrose:

  • Präarthrose − Vorstufe der Arthrose z. B. aufgrund einer Unterentwicklung (Dysplasie, Hypoplasie) eines Gelenks, (z.B. angeborene Hüftkopfdysplasie).
  • Posttraumatische Arthrose − aus einer Verletzung resultierende Fehlstellung eines Gelenkes, die zu vorzeitigem Verfall führt
  • Polyarthrose, multiple Arthrose − wenn die Arthrose an vielen Gelenken gleichzeitig auftritt
  • Pseudarthrose − ist ein aus einem nicht verheilten Knochenbruch entstandenes Falschgelenk.

Entstehung

Der Anfang einer Arthrose ist ein Knorpelschaden, wobei aber nicht jeder Knorpelschaden zu einer Arthrose führen muss. Ist eine irgendwie geartete Überlastung der Gelenke (s. Adipositas) bzw. traumatische Arthrose ausgeschlossen (s. posttraumatische Arthrose) ist ein wahrscheinlicher Grund hierfür die individuelle Ausprägung des Immunsystems. Der Gelenkknorpel des Menschen ist eine sogenannte „immunologisch privilegierte Region“, das heißt, der Knorpel enthält so viele potentielle Autoantigene, dass es in der Evolution günstiger war, Immunzellen aus den Gelenken weitgehend herauszuhalten.

Durch eine mechanische Verletzung treten die Autoantigene, zumeist Proteoglykane (Eiweiß-Zucker-Verbindungen) aus dem Knorpel heraus und bewirken eine Immunantwort gegen sich selbst (siehe IL-1 unter „Therapie“). Dadurch wird der Knorpel neben der mechanischen Schädigung zusätzlich biochemisch angegriffen. Dieser Schaden führt zu einem gesteigerten Abrieb der gelenkbildenden Oberfläche, es kommt zu einem Verlust an Knorpelsubstanz, im Röntgenbild verschmälert sich der Gelenkspalt. Die mechanische Dämpfungsfunktion der Knorpelschicht wird schlechter, der unter dem Knorpel gelegene Knochen wird vermehrtem mechanischen Stress ausgesetzt. Auf diesen Stress reagiert der Knochen mit einer Verdichtung seiner Binnenstruktur, man bezeichnet das als „Eburnisation“, der Knochen wird hier mit „Elfenbein“ verglichen. Wenn der Verfall des Gelenkes soweit fortgeschritten ist, beginnt sich der Knochen zu verformen. Der Körper versucht, die Auflagefläche des Gelenkes zu verbreitern, es bilden sich Osteophyten. Durch mechanische Überlastungen bricht die Knochenbinnenstruktur unterhalb der Knorpelschicht stellenweise zusammen, es bilden sich Löcher, die als Geröllzysten bezeichnet werden.

Medikamentöse Ursachen für eine Arthrose sind Antibiotika von Typ Gyrasehemmer (Fluorchinolone z.B. Ciprofloxacin, Levofloxacin). Diese Chemotherapeutika führen in schlecht vaskularisierten Geweben (hyaliner Gelenkknorpel; Sehnengewebe) zu einer Chelatbildung mit Mg2+-Ionen, was zur Folge hat, dass irreversible Schäden am Bindegewebe entstehen. Diese Schäden sind bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase in der Regel ausgeprägter. Tendinopathien und Arthropathien sind bekannte Nebenwirkungen dieser Medikamentenklasse. Beim Erwachsenen führen diese Antibiotika nach Informationen von unabhängigen Pharmakologen und Rheumatologen zu einem beschleunigten physiologischen Abbau des hyalinen Gelenkknorpels. (Antimicrob Agents Chemother. 1997 Nov;41(11):2562-5;Effects of ciprofloxacin and ofloxacin on adult human cartilage in vitro; Arch Toxicol. 2000 Jan;73(10-11):557-63. Ciprofloxacin causes cytoskeletal changes and detachment of human and rat chondrocytes in vitro; Scand J Infect Dis. 1996;28(6):641-3. Pefloxacin-induced arthropathy in an adolescent with brain abscess; Therapie. 1992 Jan-Feb;47(1):80 Polyarthropathy in an adolescent treated with pefloxacin). Auch eine Langzeiteinnahme von Marcumar über viele Jahre kann durch Abnahme der Knochendichte bei Belastungen der Gelenkbinnenstruktur eine Arthrose begünstigen.

Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Arthrose. Die Literatur gibt an, dass es sich bei 80 % der Fälle um primäre Arthrosen (d. h. Ursache unbekannt) und bei den restlichen 20 % um sekundäre Arthrosen (d. h. Entstehung als Folge einer primären Ursache) handelt. Einige Fachleute sind der Auffassung, dass 20 % primär und 80 % sekundär entstehen.

Bei der sekundären Arthrose sind folgende Ursachen bekannt:

  • mechanische
  • entzündliche
  • metabolische
  • chemische (Chinolone)
  • trophische
  • hormonelle
  • neurologische
  • genetische

Knorpelschadensgrade

Ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung des Verlaufs und der Therapieoptionen einer Arthrose ist der Knorpelschadensgrad. Dabei muss der objektiv festgestellte Schadensgrad aber nicht zwangsläufig entsprechende Beschwerden hervorrufen. Manche Betroffene haben mit einem Schadensgrad II bereits starke Schmerzen, während andere mit Grad IV kaum Beschwerden haben. Die Auswirkung ist also von Einzelfall zu Einzelfall verschieden.

  • Grad I: weiche Knorpeloberfläche, noch keine Schädigung der Knorpeloberflächenschicht
  • Grad II: es sind nur oberflächliche Knorpelschichten betroffen, leichte Schäden in der Knorpelzellstruktur, aufgeraute Oberfläche
  • Grad III: tiefe Knorpelbrüche mit bloßem Auge erkennbar, Knorpelschäden bis zum darunter liegenden Knochen
  • Grad IV:
    • Knorpelzerstörung mit bereits lokal freiliegendem Knochen.
    • Schwerere Gelenkschädigungen, bei denen es bereits zu einer völligen Zerstörung der Knorpelschicht mit danach völlig frei liegendem Knochen gekommen ist.
    • Geröllzyste („Loch im Gelenkknochen“): der Knochen selbst ist entweder durch Verletzung traumatisch geschädigt oder (nach völligem Knorpel-„Verbrauch“) selbst „aufgebraucht“.

Symptome

Arthrose beginnt meist schleichend und verläuft zunächst langsam. Was mit leichten, belastungsabhängigen Schmerzen beginnt, kann sich als der Anfang der Erkrankung herausstellen. Später kommt es zu Veränderungen im Bereich der gelenknahen Knochen, der Gelenkschleimhaut und der Gelenkkapsel sowie der Muskulatur. Als Folge können weiterhin auftreten: Schwellung des Gelenks, ggf. mit Gelenkerguss − sogenannte aktivierte Arthrose − und zunehmende Deformation (Verformung) des Gelenks. Typisch sind Anlaufschmerzen nach und später besonders „Nachtschmerzen“ während der Nachtruhe, dann Schmerzen auch in Ruhe, besonders in bestimmten Positionen, wo die Schädigung besonders wirksam ist. Bei der Untersuchung fallen im Röntgenbild die veränderte Form, eventuell eine Schwellung und − nach Abrieb der gleitenden Knorpelsubstanz − bei der Bewegungsprüfung auftretende Gelenkgeräusche durch zunehmende Unebenheiten und Zysten auf, wo dann bereits nackter Knochen auf Knochen reibt. Die Abriebsvorgänge führen auch dazu, dass der Bandapparat des Gelenkes gelockert wird. Umgekehrt führt auch ein länger dauernder Schiefstand von Knochen (nicht 100% reponierter Knochenbruch, Bänderdehnung) zu Arthrose benachbarter Gelenke, vgl. Posttraumatische Arthrose.

Lokalisation

Die meisten Arthrosen entstehen in den Gelenken, die durch die Schwerkraft und Überlastungen (incl. Traumata durch Unfälle) besonders stark und häufig belastet sind: in den Kniegelenken, Hüftgelenken und Sprunggelenken, aber auch den dadurch primär oder sekundär besonders belasteten Wirbelkörpern. Die verminderte Beweglichkeit und Belastbarkeit ändert Haltung und Gang, was sich sogar in der Wirbelsäulenstatik niederschlägt. Rückenschmerzen, eventuell schwere degenerative Veränderungen der Wirbelsäule sind die Folge. Einseitige berufliche Belastungen können ebenfalls zu Arthrosen führen, als Beispiel sei die als Berufskrankheit anerkannte Arthrose des Ellbogens genannt bei Menschen, die lange Zeit mit einem Presslufthammer gearbeitet haben.

Verwandte Begriffe

Gelenkverschleiß, Arthrosis deformans, Osteoarthritis (engl. für Arthrose), insbesondere als Gonarthrose und Coxarthrose. Hier sei auf die Unterschiede im englischen und deutschen Sprachgebrauch hingewiesen: Die Arthritis in der deutschen Literatur ist ein primär entzündliches Geschehen, bei dem die zerstörenden Abriebvorgänge erst in zweiter Linie auftreten, grundsätzlich etwas Anderes als Arthrose. Die Kombination von Beidem ist die aktivierte Arthrose. Hierbei kommt es zu einer Entzündung im arthrotischen Gelenk, meist durch Überlastung. Kennzeichen der aktivierten Arthrose sind Schwellung, Überwärmung, Ruheschmerzen und eine eingeschränkte Funktion. Dabei muss berücksichtigt werden, dass ein Gelenk mit Arthrose immer weniger belastbar ist als ein normales Gelenk.

Diagnostik

Der Patient berichtet bei der Anamnese über Gelenkschmerzen, anschließend muss noch geklärt werden, bei welchen Gelegenheiten dieser Schmerz auftritt. Es folgt die klinische Untersuchung der Gelenkkontur, der Funktion, der Bandstabilität, der umgebenden Muskulatur und dann schließt sich, je nach Erfordernis, eine bildgebende Diagnostik an, also Röntgen, CT oder MRT. Wenn sich ein Befund für eine minimalinvasive Intervention anbietet, kann eine Arthroskopie notwendig werden. Die Entwicklung der Arthroskopie in den letzten Jahren hat etliche Gelenke für diese elegante Form des operativen Eingriffs zugänglich gemacht. Am häufigsten werden Arthroskopien am Kniegelenk durchgeführt, auch um präoperativ abzuklären, zum Beispiel welcher Typ Endoprothese im Einzelfall sinnvoll ist. Meistens werden Arthroskopien jedoch eingesetzt, um zeitgleich mit der Diagnostik auch die erforderliche Sanierung des Gelenkes vornehmen zu können.

Vorbeugung im Anfangsstadium

Zu Vorbeugung der Arthrose kann man derzeit die ausreichende Bewegung ohne Überlastung, den Schutz vor Gelenkverletzungen (Unfall, Trauma, mit Folge einer Trümmerzyste) und Verhinderung von Übergewicht als empfehlenswert auflisten.

Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel

Mechanischer Verschleiß ist physikalisch irrevisibel. Selbst weiterer Verschleiß ist nicht völlig verhinderbar. Zu großer Verschleiß ist aber behinderbar (vergleichbar z. B. einer − bessere − Schmierung einer nicht gut gewarteten Maschine). Kombinationsmittel von Glucosamin (s.u. Ernährung) und Chondroitin, möglichst mit Zusatz von Methylsulfonylmethan (MSM) werden vertrieben.

[2] Ärzte Zeitung vom 15. Februar 2001: „Orales Glucosamin bremst die Gonarthrose“ (vgl. analog auch 1. Quelle, unten). Der Bericht zeigt: Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel sind − zumindest im Anfangsstadium der Arthrose und abhängig von der Arthroseursache − partiell wirksam. Sie beschreibt zur ersten Substanz eine dreijährige randomisierte placebokontrollierte Studie von Professor Jean-Yves Reginster und seinen Kollegen aus Lüttich in Belgien mit 212 Patienten („Lancet“ (357, 2001, 251) berichtet über primäre Gonarthrose): „Die Resultate: die mit Glucosaminsulfat behandelten Patienten hatten während drei Jahren keinen weiteren Knorpelverlust. Der Gelenkspalt hatte sich bei ihnen nicht weiter verengt. Bei den Patienten, die Placebo erhielten, nahm die Gelenkspaltweite um durchschnittlich 0,31 Millimeter ab“. Und weiter: „Wie die Forscher anmerken, verengt sich der Gelenkspalt üblicherweise durch Knorpelverlust bei Gonarthrose im Schnitt um 0,1 bis 0,6 Millimeter pro Jahr. Die Verschlechterung in der Placebogruppe entsprach damit dem natürlichen Verlauf einer Gonarthrose. In der klinischen Bewertung des Behandlungsergebnisse nach dem WOMAC-Score kam es in der Verumgruppe (Anm.: Gruppe welche das Mittel real erhielten) sogar zu einer Besserung der Funktionsparameter von im Schnitt 20 bis 25 Prozent. In der Placebogruppe hatten sich die Werte im Score im Durchschnitt verschlechtert. Die Unterschiede zwischen beiden Gruppen waren signifikant (p=0,02)“. Wirksam sei dazu eine (wieder) verbesserte Bildung von Gelenkschmiere.

„Gelenkschmiere“

  • Der Abrieb von Knorpelsubstanz wird durch vom ungeschädigten Gelenk natürlich produzierte „Gelenkschmiere“ namens Hyaluronsäure reduziert. Der Degenerationsprozeß kann während einer Dauerindikation damit ebenfalls, zumindest teilweise, reduziert oder sogar gestoppt werden.
  • [3] Ärzte-Zeitung 12.04.2006 „Hyaluronsäure schmiert Gelenke und reduziert Schmerzen“. Zitat: „Daten aus 64 prospektiven kontrollierten Studien bestätigten die praktische Erfahrung, daß die Therapie mit Hyaluronsäure Placebo eindeutig überlegen ist. Hyaluronsäure verbessert ähnlich gut wie eine NSAR-Dauertherapie die Schmerzen und Gelenkfunktionen...“, wobei hochmolekulare Hyaluronsäure eine signifikante Wirkung zeige, niedermolekulare substanzidentische Präparate im wesentlichen eher wirkungslos seien.
  • Solche direkt in das Gelenk zu injizierenden Präparate kann man sich per Verordnung von einem Arzt über eine Apotheke besorgen. Spritzen ins Gelenk sind immer mit der Möglichkeit eines Keimeintrages in das Gelenk verbunden. Man sollte das Risiko einer Gelenksinfektion nicht vernachlässigen. Dies gilt auch besonders beim Gebrauch von Hyaluronsäurespritzen in die Gelenke von Tieren (Behaarung). Eine unschädliche Form ist die neuerdings auch in Form von Kapseln angebotene orale (durch den Mund) Einnahme von Hyaluronsäure.
  • Symptomatisch wirkt eine Injektion von Hyaluronsäure (oft nur Hyaluron genannt) als direkt am Geschehen wirksame natürliche Gelenkschmiere, denn ein bereits entzündetes Gelenk produziert diese nicht mehr ausreichend, mit Folgen ähnlich einem „Kolbenfresser“ im Motor. Bei Erfolg einer solchen Injektionstherapie kann eine anfangs wöchentliche Injektion langsam auf ca. monatliche Anwendung reduziert werden. Entzündungshemmende Pflanzenextrakte wie Teufelskralle, Ingwer, Brennesselblätter, Goldrutenkraut, schwarze Johannisbeerblätter, Pappelrinde, Katzenkrallenrinde sowie Omega-3-Fettsäuren aus Meeresfischen und Grünlippmuscheln sind erfahrungsgemäß wirksam bei verschiedenen Entzündungen der Gelenke. Vielfach müssen hier beim Menschen höhere Dosierungen pro kg Körpergewicht angewendet werden, als bei Pflanzenfressern wie z.B. Pferden. Hunde benötigen vergleichsweise als Fleischfresser besonders hohe Dosierungen dieser Heilpflanzen.
  • „Abrasion“ − s.u. Operation, „Gelenktoilette“ − wird bei Dauerindikation wohl unnötig, denn „Schmieröle“ oder Emulsionen bewirken mechanisch bekanntermaßen effizientes Schleifen oder Fräsen.

Therapie bei fortgeschrittener Arthrose

In der Mehrzahl der Fälle wird eine Therapie erst begonnen, wenn die Arthrose bereits merklich schmerzt und eine deutliche Gelenkveränderung bewirkt hat. Dann ist es das Ziel der Therapie, trotz des Gelenkverschleißes eine ausreichende Beweglichkeit und Belastbarkeit des Gelenkes noch für einige Zeit zu erhalten. Dazu sollten zunächst die oben unter Vorbeugung genannten Maßnahmen versucht werden.

Wirksamkeitsnachweis

Der Wirksamkeitsnachweis von Therapiemaßnahmen bei Arthrose ist nicht einfach, da im Verlauf der Krankheit schmerzlose Phasen mit schmerzhaften Phasen abwechseln. Auch die Gelenkbeweglichkeit kann im Verlauf der Krankheit variieren. Gleichzeitig ist der Nachweis von wirksamen Therapiemaßnahmen bei der Vielzahl der betroffenen Menschen bei einer älter werdenden Bevölkerung unumgänglich.

  • Im Bereich des Hüft- oder Kniegelenks kann man die Arthrose anhand der schmerzfreien Gehstrecke und der Gelenkbeweglichkeit dokumentieren. Ist eine Therapiemaßnahme wirksam, muss sie die sog. „freie Gehstrecke“ zumindest beibehalten oder die Gelenkbeweglichkeit sogar verbessern. Diese Wirkungen sollten auch noch nach einem oder mehreren Jahren nachweisbar sein.
  • Selbstheilung: Zumindest bei Pferden konnte nach einer narbigen Verschlimmerung eine Glättung der Gelenkoberfläche durch natürliche Abrasion nachgewiesen werden, wie sie normalerweise nur durch eine Operation (s.u. „Gelenktoilette“) erzielt wird − siehe Geröllzyste, Absatz Selbstheilung.

Operation, Prothese (Gelenkersatz)

 

  • Zu den operativen Therapien der Arthrose gehört unter anderem neben der operativen Gelenkumstellung − der Abrasion (auch Gelenktoilette genannt) – und der Gelenkversteifung (Arthrodese) insbesondere der künstliche Gelenkersatz Endoprothese. In [Deutschland]] werden derzeit etwa 160.000 endoprothetischen Operationen an der Hüfte und etwa 80.000 an den Kniegelenken durchgeführt. Die durchschnittliche Standzeit einer Hüftgelenksprothese liegt bei ca. 15 Jahren. Dabei ist der seltene Fall einer Abstoßung des Implantats ebenso einkalkuliert, wie Probleme der „letzten Prothese“ im fortgeschrittenen Alter (s.o.).
  • Ultima ratio ist immer eine solche Prothese. Sie erscheint zunächst als „reine Erlösung“. Aber selbst die Befürworter von Prothesen können − zum kleinen Teil, dann aber massive − Probleme nicht negieren. Besonders die „letzte Prothese“ im fortgeschrittenen Alter ist oft nicht unproblematisch. Wo bereits Knochensubstanz durch Osteoporose verloren gegangen ist, sind evtl. sogar Brüche nach einer OP mit kaum noch beherrschbaren Komplikationen vorprogrammiert.

Symptomatische Wirksamkeit nachgewiesen oder gut belegt

  • Vorbeugend und bei beginnender Arthrose sind die schon genannten Dauermaßnahmen zu versuchen.
  • Laut der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) sei bei Arthrose bisher nur die Wirksamkeit von Analgetika (Schmerzmittel) klinisch belegt, die symptomatisch, nicht aber kausal (physikalisch verbessernd) wirken. Dazu gehören die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie zum Beispiel Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen, und die besser magenverträglichen Cyclooxygenase 2-Hemmer (COX2-Hemmer, wegen gehäufter Herzinfarkte und Schlaganfälle in die Diskussion gekommen − im November 2006 wurde aber sogar eine neue Substanz (lumiracoxib) in Deutschland zugelassen. Hier sind diese kardialen Nebenwirkungen laut Studienlage nicht vorhanden) sowie die stark wirksamen Analgetika vom Morphin-Typ.
  • Zur Funktionsverbesserung wird oft Krankengymnastik eingesetzt. Bei kranken Kniegelenken können oft schon eine Schuhzurichtung und dämpfende Schuheinlagen helfen, den weiteren Verfall zu bremsen. Bei Reizzuständen der Gelenke mit Überwärmung und Schmerz bringen kühlende Maßnahmen eine Linderung. Die beliebten Salben haben wahrscheinlich keine Wirksamkeit, da sie nicht bis ins Gelenk aufgenommen werden.
  • Bewegung ohne Belastung: Die Mehrzahl der Arthrosepatienten berichtet übereinstimmend, dass Ihnen Bewegung mit reduzierter Belastung hilft, die Beweglichkeit zu erhalten und Versteifungen zu verhindern. So wird von den meisten Gonarthrosepatienten Fahrradfahren in der Ebene (es wirkt dann nur ein Bruchteil der Kräfte einer Gehbelastung) und Schwimmen empfohlen, Joggen eher abgelehnt. Beim Gehen belastet das ganze Körpergewicht die Gelenke, während beim Fahrradfahren nur ein vom Fahrradfahrer selbst bestimmter − bis auf nur 10 bis 20 % reduzierbarer − Anteil des Körpergewichts eingesetzt und beim Schwimmen sogar nur der selbstbestimmte eigene Muskeltonus wirksam wird.
  • Führt eine aktivierte Arthrose zu dauerndem Reizzustand des Gelenkes mit immer wieder auftretenden, schweren Ergüssen, kann die Radiosynoviorthese spürbare Besserung bringen. In das gereizte Gelenk wird ein meistens kolloidal aufgeschwemmter beta-Strahler injiziert, mit dem Ziel, die hyperaktiven Zellen der Synovialmembran abzutöten. Dieses Verfahren ist wissenschaftlich anerkannt, die Durchführung bedarf eines erheblichen technischen Aufwandes, da der verwendete Strahler kurzlebig sein muss und insofern die Zeit zwischen Gewinnung des Strahlers und der Injektion eng begrenzt ist. Das Verfahren hat seinen festen Platz in der Therapie schwerer und schwerster Reizzustände bei Arthritiden und aktivierten Arthrosen, sofern die anderen Therapieoptionen ohne wesentlichen Erfolg ausgeschöpft sind. Auch hier gilt die strenge Indikationsstellung.
  • Anwenderberichten zufolge kann eine Verbesserung der Beweglichkeit und des Wohlbefindens durch Einnahme eines Hagebuttenpulvers mit hohem Galaktolipid-Anteil erreicht werden. Eine Forschergruppe rund um Prof. Dr. Kharazmi an der Universität Kopenhagen studierte bereits 2004 die nutritiven Effekte des Hagebutten-Pulvers bei Gelenksarthrosen, und isolierte mittels eines komplizierten Fraktionierungsverfahrens den Galaktolipid-Anteil. Das Galaktolipid wurde in Verbindung mit dem speziellen Herstellungsverfahren patentiert. Es konnte in vitro nachgewiesen werden, dass dieses Galaktolipid die Migration polymorphkerniger Leukozyten hemmt und in vivo die Serumkonzentrationen an C-reaktivem Protein senkt. In einer klinischen Studie sank der CRP-Wert bereits nach 10 Tagen um durchschnittlich 39 %. Die placebokontrollierte cross-over Studie wurde mit 112 Arthrose-Patienten durchgeführt, dabei wurde die tägliche Gabe von 5 Gramm Hagebutten-Pulver untersucht. Die Studie zeigte eine signifikante Linderung der Morgensteifigkeit bei 66 % der Studienteilnehmer nach dreimonatiger Einnahme des Hagebuttenpulvers. Außerdem konnte der Konsum an Schmerzmitteln wie Tramadol, Opioiden, Paracetamol oder NSAR bei der Ernährungstherapie mit Hagebuttenpulver um rund die Hälfte vermindert werden.
  • Im Dezember 2005 wurde die Ergebnisse der gerac-Gonarthrose-Studie veröffentlicht. [2][3] Das zentrale Ergebnis war, dass keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Wirksamkeit von Akupunktur und Scheinakupunktur festzustellen waren, beides jedoch wirksamer war als die konventionelle Standardtherapie zur Behandlung von gonarthrosebedingten chronischen Schmerzen.
  • Ergebnisse der Ersatzkassenstudien wurden unter anderem im Deutschen Ärzteblatt [4][5] und The Lancet[6] präsentiert. Auch hier erwies sich die Akupunktur als wirksam gegen Gonalgie bei Gonarthrose.


ausstehender Wirksamkeitsnachweis

  • Eine neue Therapieoption bietet die Interleukin-1-Antagonist-Therapie: Aus dem Blut des Patienten wird ein IL-1-Antagonist gewonnen und in das betroffene Gelenk injiziert. Somit wird das am Krankheitsgeschehen beteiligte IL-1 in seiner schädigenden Funktion gehemmt. Die Wirksamkeit dieser Therapie konnte bis jetzt noch nicht nachgewiesen werden. Nach Angaben der Hersteller wurde im Mai 2005 eine deutsche Phase-III-Studie durchgeführt, Ergebnisse liegen in gelisteten Zeitschriften allerdings noch nicht vor. Vom Bundesausschuss nicht genehmigte Kosten einer Therapie werden zur Zeit von der Kasse generell nicht übernommen.
  • Heilpflanzen können angeblich in das Entzündungsgeschehen und die Schmerzentstehung bei Arthrosen eingreifen. So wirkt Teufelskralle durch Hemmung von COX-2, LOX, Zytokinen (Interleukinen ), Elastase und zeigt gleichzeitig eine antioxidative Wirkung als Teeauszug oder Extrakt. Ingwer wirkt zudem noch durch Hemmung von COX-1. Eine Hemmwirkung von Ingwer gegen Elastase wurde bisher nicht bestimmt. Weidenrinde wirkt ebenso wie Teufelskralle durch Hemmung von COX-2,LOX,Zyokinen ( Interleukinen )und zeigt gleichzeitig eine antioxidative Wirkung. Weidenrinde verdünnt das Blut n i c h t wie der Wirkstoff Acetylsalicylsäure.
  • Erfolge für die Schmerzlinderung bei Arthrose sollen auch durch den Einsatz der Blutegeltherapie erzielt werden.
  • Eine weitere Behandlungsmöglichkeit besteht mit der Radonthermalstollen-Behandlung, z. B. im Gasteiner Heilstollen. Es handelt sich im Prinzip um eine ungerichtete Stimulierung aller an der Entstehung von Schmerz- und Entzündungsmediatoren beteiligten Zellen. Eine so ungerichtete Therapie sollte, wenn es sich um radioaktive Substanzen handelt − bei mit Radon dauerhaft(!) belasteten Häusern als schädlich nachgewiesen − mit Vorsicht betrachtet werden. Bei jeder Röntgenaufnahme wird auf die Strahlenbelastung geachtet, in Bad Gastein fragt bisher noch niemand nach einer evtl. schon bedenklicheren Ganzkörperdosis. Von Radiologen wird auch eine „Röntgenreizbestrahlung“ durchgeführt, danach sind die Schmerzen im Gelenk meistens für einige Zeit weniger stark, der Verfall des Gelenkes wird aber oft noch beschleunigt.
  • Hoch dosiertes Vitamin E (500 bis 1000 I. E. täglich) kann angeblich in seiner Eigenschaft als Antioxidans und antiinflammatorischer Mediator (Regulation des Arachidonsäure-Stoffwechsels) helfen, Entzündungsprozesse im Gelenk positiv zu beeinflussen und den Knorpelverfall durch Einfluss freier Sauerstoffradikale (z.B. wg. überschießender Immunreaktion) zu mildern.
  • Medizinisch nicht gesichert, aber von Betroffenen teilweise berichtet, helfe die tägliche Einnahme von Hirse, speziell der Wildform der Hirse, der sogenannten Braunhirse. Weitere natürliche Heilmittel mit vermuteter therapeutischer Wirkung sind Auszüge aus der südafrikanischen Pflanze Teufelskralle (Harpagophytum) und Kieselerde.
  • Die Ernährungstherapie der Hl. Hildegard von Bingen (1098–1179) empfahl: „Wer stechenden Schmerz in seinen Gliedern und Gelenken fühlt ..., der sollte oft reichlich gekochte Kalbsfüße essen samt dem Fett und der Haut. Das wird den Schmerz bald vertreiben.“ Die heilsame Wirkung von Sud aus kollagenreichem Gewebe ist allerdings umstritten.
  • In der alternativen Medizin wird im Bereich der schmerzenden Gelenke subkutan Eigenblut gespritzt, das zuvor in einer mit Schlangengift präparierten Pipette aufgezogen wurde.

Ernährung

Manche Ärzte (*) empfehlen die orale Einnahme von Glucosamin (und Chondroitin, s.o.). Der oben genannte Wirkungsnachweis beschränkt sich aber auf geringe oder fehlende Verschlimmerung, nur bei Dauereinnahme. Glucosamin ist eine natürliche Substanz, die in fast allen Fasern des Körpers vorkommt. Es beeinflusst die Biosynthese eines Moleküls, das sich Glycosaminoglycan nennt und Hauptbestandteil der Gelenkschmiere und des Knorpels darstellt. Glucosamin kommt nicht in Nahrungsmitteln vor, wird aber vom Körper selbst natürlich herstellt. Falls dieser Stoff aus irgendwelchen Gründen fehlt, nicht oder in nicht ausreichender Menge hergestellt wird, könnte dies auch zur Bildung einer Arthrose führen. Jede Übersäuerung kann auch einen Calciumabbau bewirken, was durch basische Wirkung o.g. Stoffe behindert würde.

(*) Übersetzung eines Auszugs des englischen Wiki-Artikels, daher sind hier keine deutschen Ärzte gemeint.

Wirkungen und Widersprüche

Die oben unter „Therapie“ genannten Substanzen Glucosamin und Chondroitin (evtl. MSM) können bei positiver Disposition die Symptome der Arthrose etwas verbessern oder ihr weiteres Fortschreiten verzögern.[7] Ergebnisse über nur 12 Wochen („effectiveness results of a prototypical 12-week, double-blind, randomized placebo-controlled trial of glucosamine“) zeigten dagegen, dass Glucosamin bei der Arthrose im Knie in so kurzer Zeit offenbar nicht wirksam sein kann.[8] Eine weitere Nahrungsergänzung, die vielversprechend scheint, ist S-Adenosyl Methionin. Kleinere Studien behaupten, dass es bei der Schmerzlinderung ebenso effektiv ist wie nichtsteroidale, antiinflamatorische (entzündungshemmende) Schmerzmittel (Ibuprofen, Diclofenac, usw.), auch wenn es etwa vier Wochen dauert, ehe dieser Effekt einsetzt.

Die Wirkung von Schmerzmitteln basiert auf teilweiser Blockierung der als Hauptursache von Arthrose anerkannten Autoaggressionsmechanismen, ähnlich wie Verschlimmerungen zeitweise durch Cortison behindert werden.

Die Wirkung von Hyaluronsäure als "Gelenkschmiere" basiert u.a. darauf, daß eine Fibrinbildung (Bestreben des Zusamenwachsens von Knochens, mit Folge von Versteifung) behindert wird, wie sie andererseits bei Knochenbrüchen zum Zusammenwachnsen erwünscht ist. Sekundär kann dies zu einer zumindest zeitweisen Schmerzlinderung führen. Jede Schmerzlinderung führt wiederum zu besserer Mobilisierung dadurch, daß das entzündete Gelenk, besonders an noch nicht allzu stark entzündeten Segmenten, Selbstheilungskräfte mobilisieren kann. So wird durch moderate Bewegung dann auch wieder die fehlende Gelenkschmiere - wenngleich vorübergehend - selbst wieder erzeugt und damit umgekehrt eine Fibrinbidung mit Versteifungstendenz einschränkt.

Inzwischen setzt sich zunehmend die Meinung durch, daß der Ersatz eines Gelenks so lange wie möglich hinausgezögert werden sollte und insbesondere im Anfangsstadium moderate Mobilisierung eine Arthrose durch Schmerzlinderung hinauszögern sollte.

Kommerz und Krankheit

Eine degenerative Arthrose ist nicht heilbar. Sie kann aber im Frühstadium durch die o.g. Maßnahmen zeitweise verlangsamt oder gestoppt werden. In fortgeschrittenen Stadien kann ein unabwendbar negativer Verlauf bei konsequenter Therapierung noch immer verzögert und die Folgen gemildert werden. Nur der operative Gelenkersatz (Prothese) bietet aber die Chance auf eine Wiederherstellung der schmerzfreien Gelenkbeweglichkeit über mehrere Jahre, und dies auch nur bei günstigem komplikationslosen Verlauf. Viele Behandlungsmethoden − es sind über 200 − werden in diesem Markt angeboten. Viele davon − von oben genannten Nahrungsergänzungsmitteln die Arthrose zeitweise stoppen sollen, bis zur Anwendung physikalischer Methoden („modulierte Magnetfelder“) die Besserung bringen sollen − verfügen über amtlich nicht ausreichenden oder keinen wissenschaftlichen Beleg ihrer Wirksamkeit. Sie werden in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen vom Patienten als Selbstzahlerleistungen (IGeL) bezahlt werden. Vorübergehend abklingende Beschwerden sind dann oft nur scheinbare Besserungen, wie sie auch für den üblichen wellenförmig wiederkehrenden Verlauf der Arthrose-Entzündungen typisch sind. Daher sind diese Behandlungsmethoden (auch unter Medizinern) umstritten. Unter dem Oberbegriff „Wellness“ wird weitergehend eine ganze Palette von Nahrungsergänzungsmitteln vermarktet, die hauptsächlich ihrem Vertreiber nutzen. Die Preise für diese Stoffe sind meistens stark überhöht. Ähnlichen Zwecken dienen auch Magnetarmbänder, wie sie massenhaft verkauft werden, aber wohl lediglich mental vorübergehende Wirkung haben. Wenn Verbraucherschutzorganisationen testen, wird meistens festgestellt, dass davon „keine gesundheitlichen Risiken ausgehen“. Der Anbieter bezieht diese Testergebnisse („mit gut bewertet“) in seine Werbung mit ein, ohne darauf hinzuweisen, welche Eigenschaften dazu bewertet wurden.

Therapie bei aktivierter Arthrose

Eine aktivierte Arthrose ist eine Entzündung des Gelenkes auf dem Boden einer Arthrose. Als Therapie der aktivierten Arthrose haben sich bewährt:

  • Physikalische Maßnahmen
    • Kühlung
  • Schmerztherapie
    • Diclofenac
    • Ibuprofen
    • Opiatpflaster 1 -2 Wochen
  • Punktion von Reizergüssen und Gelenkspülung
  • Kurzfristige Cortisontherapie

Quellen

  1. Nach W. Fink, G. Haidinger: Die Häufigkeit von Gesundheitsstörungen in 10 Jahren Allgemeinpraxis. Z. Allg. Med. 83 (200) 102-108. Zitiert nach "Womit sich Hausärzte hauptsächlich beschäftigen, MMW-Fortschr. Med. Nr. 16 / 2007 (149. Jg.)
  2. S. Witte, H.-P. Scharf , U. Mansmann, K. Streitberger, C. Klose, C. Knauer, J. Krämer, N. Victor: Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur bei gonarthrosebedingten chronischen Schmerzen: Multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie, Dezember 2005
  3. [1] Acupuncture and Knee Osteoarthritis A Three-Armed Randomized Trial Hanns-Peter Scharf, MD; Ulrich Mansmann, PhD; Konrad Streitberger, MD; Steffen Witte, PhD; Jürgen Krämer, MD; Christoph Maier, MD; Hans-Joachim Trampisch, PhD; and Norbert Victor, PhD, Annals, 4 July 2006 | Volume 145 Issue 1 | Pages 12-20
  4. Ärzteblatt: Melchart, Dieter; Streng, Andrea; Hoppe, Andrea; Jürgens, Susanne; Weidenhammer, Wolfgang; Linde, Klaus Akupunktur bei chronischen Schmerzen: Ergebnisse aus dem Modellvorhaben der Ersatzkassen Acupuncture for chronic pain – results from the research program of ten health insurance funds Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 4 vom 27. Januar 2006, Seite A-187 / B-160 / C-159
  5. Ärzteblatt: Witt, Claudia M.; Brinkhaus, Benno; Jena, Susanne; Selim, Dagmar; Straub, Christoph; Willich, Stefan N., Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Akupunktur - Ein Modellvorhaben mit der Techniker-Krankenkasse, Efficacy, effectiveness, safety and costs of acupuncture Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 4 vom 27. Januar 2006, Seite A-196 / B-169 / C-167
  6. The Lancet 2005; 366:136-143, DOI:10.1016/S0140-6736(05)66871-7, Acupuncture in patients with osteoarthritis of the knee: a randomised trial, Dr C Witt MD, B Brinkhaus MD, S Jena MSc, K Linde MD, A Streng PhD, S Wagenpfeil PhD, J Hummelsberger MD, HU Walther MD, D Melchart MD and Prof SN Willich MD
  7. Poolsup N, Suthisisang C, Channark P, Kittikulsuth W: Glucosamine long-term treatment and the progression of knee osteoarthritis: systematic review of randomized controlled trials. Ann Pharmacother. 2005 Jun;39(6):1080-7. PMID 15855241
  8. McAlindon T, Formica M, LaValley M, Lehmer M, Kabbara K: Effectiveness of glucosamine for symptoms of knee osteoarthritis: results from an internet-based randomized double-blind controlled trial. Am J Med. 2004 Nov 1;117(9):643-9. PMID 15501201
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Literatur

  • Klaus-Dieter Thomann: Wirksame Hilfe bei Arthrose. TRIAS-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-83043-094-9.
  • Gerhard Leibold: Arthritis und Arthrose. Jopp-Oesch Verlag, Zürich 2003, ISBN 3-03505-037-6.
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