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Arthrodese



  Die Arthrodese ist eine operative Gelenkversteifung, die man beispielsweise bei einer schweren Arthrose oder bei einer chronischen Gelenksinstabilität bei Lähmung vornimmt. Sie dient vor allem der Schmerzlinderung. Die Bewegungsfähigkeit im Gelenk wird dabei komplett unterbunden. Dabei wird entweder das Gelenk eröffnet (intraartikuläre Arthrodese) oder nicht eröffnet (extraartikuläre oder paraartikuläre Arthrodese). Die Arthrodese ist eine Alternative zur Gelenkprothese.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die natürliche (krankheitsbedingte) Gelenkversteifung heißt Ankylose.


Die operative Gelenkversteifung wird u.a. an Kniegelenk, Hüftgelenk, Sprunggelenk und Handgelenk angewendet. Allerdings hat eine Arthrodese weitreichende Folgen. Bei einem versteiften unteren Sprunggelenk, welches im frühen Alter operiert wurde, ist durch die Veränderung der Statik ist mit der Zeit eine Arthrose der weiter oben folgenden Gelenke (Kniegelenk, Hüftgelenk) mit Sicherheit gegeben. Dies kann weitere Operationen nach sich führen. Weitere häufige Komplikation nach der Operation ist die Ausbildung einer Pseudarthrose, also das neuerliche Entstehen eines (funktionsuntüchtigen) Gelenkes, weil die Knochen des versteiften Gelenkes nicht zusammenwachsen.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Arthrodese aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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