09.11.2022 - American Chemical Society (ACS)

Bier-Hopfen-Verbindungen könnten vor der Alzheimer-Krankheit schützen

Bier ist eines der ältesten und beliebtesten Getränke der Welt. Die einen lieben, die anderen hassen den ausgeprägten, bitteren Geschmack des Hopfens, der zur Aromatisierung der vielen Sorten verwendet wird. Aber ein besonders "hopfiges" Gebräu könnte einzigartige gesundheitliche Vorteile haben. Jüngste Forschungsergebnisse, die in der Zeitschrift ACS Chemical Neuroscience veröffentlicht wurden, zeigen, dass aus Hopfenblüten extrahierte Chemikalien in Laborschalen die Verklumpung von Amyloid-Beta-Proteinen hemmen können, die mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht wird.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine schwächende neurodegenerative Erkrankung, die sich bei älteren Menschen häufig durch Gedächtnisverlust und Persönlichkeitsveränderungen bemerkbar macht. Ein Teil der Schwierigkeit bei der Behandlung der Krankheit besteht darin, dass zwischen dem Beginn der zugrunde liegenden biochemischen Prozesse und dem Auftreten der Symptome mehrere Jahre liegen. Dies bedeutet, dass das Nervensystem irreversibel geschädigt wird, bevor man überhaupt merkt, dass man an der Krankheit leidet. Dementsprechend sind Präventionsstrategien und Therapeutika, die vor dem Auftreten von Symptomen eingreifen können, von wachsendem Interesse.

Eine dieser Strategien sind "Nutrazeutika", d. h. Lebensmittel, die eine medizinische oder ernährungsbezogene Funktion haben. Die Hopfenblüten, die zur Aromatisierung von Bieren verwendet werden, sind als eines dieser potenziellen Nutrazeutika untersucht worden, wobei frühere Studien darauf hindeuten, dass die Pflanze die Anhäufung von Amyloid-beta-Proteinen, die mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden, beeinträchtigen könnte. Cristina Airoldi, Alessandro Palmioli und Kollegen wollten daher untersuchen, welche chemischen Verbindungen im Hopfen diese Wirkung haben.

Um diese Verbindungen zu identifizieren, stellten die Forscher Extrakte aus vier gängigen Hopfensorten her und charakterisierten sie mit einer Methode, die der beim Brauen verwendeten ähnelt. In Tests stellten sie fest, dass die Extrakte antioxidative Eigenschaften haben und verhindern können, dass Amyloid-Beta-Proteine in menschlichen Nervenzellen verklumpen. Der erfolgreichste Extrakt stammte aus dem Tettnanger Hopfen, der in vielen Lagerbieren und leichteren Biersorten enthalten ist. Bei der Auftrennung dieses Extrakts in Fraktionen zeigte der Extrakt mit einem hohen Gehalt an Polyphenolen die stärkste antibiotische und verklumpungshemmende Wirkung. Außerdem förderte er Prozesse, die es dem Körper ermöglichen, fehlgefaltete, neurotoxische Proteine auszuscheiden. Schließlich testete das Team den Tettnang-Extrakt in einem C. elegans-Modell und stellte fest, dass er die Würmer vor AD-bedingten Lähmungen schützte, obwohl die Wirkung nicht sehr ausgeprägt war. Nach Ansicht der Forscher rechtfertigt diese Arbeit zwar nicht, dass man mehr bitteres Bier trinkt, aber sie zeigt, dass Hopfenverbindungen als Grundlage für Nahrungsergänzungsmittel dienen könnten, die die Entwicklung von Alzheimer bekämpfen.

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