27.01.2020 - Université catholique de Louvain

Verhinderung der Metastasierung durch Verhinderung der Fettbildung von Krebszellen

Olivier Feron, Forscher am Institut für experimentelle und klinische Forschung der University of Louvain (UCLouvain), versucht zu verstehen, wie sich Metastasen aus einem Tumor bilden. Er hat bereits gezeigt, dass die aggressivsten Krebszellen beträchtliche Mengen an Lipiden als Energiequelle nutzen. Nun hat Prof. Feron entdeckt, dass Krebszellen Lipide in kleinen intrazellulären Vesikeln, den so genannten "Lipidtröpfchen", einlagern. Mit Lipiden beladene Krebszellen sind invasiver und bilden daher mit größerer Wahrscheinlichkeit Metastasen. Prof. Feron und sein Team versuchten, die Verbindung zwischen Lipidspeicherung und Metastatisierung zu identifizieren.

Sie identifizierten einen Faktor namens TGF-beta2 als den Schalter, der sowohl für die Lipidspeicherung als auch für die aggressive Natur der Krebszellen verantwortlich ist. Außerdem schien es, dass sich die beiden Prozesse gegenseitig verstärken. Tatsächlich bauen Krebszellen durch die Anhäufung von Lipiden, genauer gesagt von Fettsäuren, Energiereserven auf, die sie dann während ihres gesamten Metastasierungsverlaufs nach Bedarf nutzen können.

Es war bereits bekannt, dass der in Tumoren gefundene Säuregehalt das Eindringen von Krebszellen in gesundes Gewebe fördert. Der Prozess erfordert die Ablösung der Krebszelle von ihrer ursprünglichen Verankerungsstelle und die Fähigkeit, unter solchen Bedingungen (die für gesunde Zellen tödlich sind) zu überleben.

Die neue Erkenntnis: UCLouvain-Forscher zeigten, dass dieser Säuregehalt über denselben TGF-beta2-'Schalter' das invasive Potenzial und die Bildung von Lipidtröpfchen fördert. Diese versorgen die invasiven Zellen mit der Energie, die sie benötigen, um sich zu bewegen und den harten Bedingungen während des Metastasierungsprozesses zu widerstehen. Es ist wie bei einem Bergsteiger, der trotz komplexer Wetterbedingungen die notwendige Verpflegung und Ausrüstung mitnimmt, um den Gipfel zu erreichen.

Konkret eröffnet diese UCLouvain-Forschung dank der Entdeckung der verschiedenen Akteure, die an der Metastasierung beteiligt sind, neue therapeutische Wege. Diese Akteure können so gezielt angesprochen und bekämpft werden. Prof. Feron und sein Team zeigen, dass es möglich ist, die Invasivität von Tumoren zu reduzieren und Metastasen zu verhindern, indem spezifische Inhibitoren der TGF-beta2-Expression, aber auch Verbindungen, die den Transport von Fettsäuren oder die Bildung von Triglyceriden blockieren können, eingesetzt werden. Zu letzteren gehören neue Medikamente, die zur Behandlung von Fettleibigkeit evaluiert werden. Ihre Indikationen könnten daher schnell erweitert werden, um der Entstehung von Metastasen, der Haupttodesursache von Krebspatienten, entgegenzuwirken.

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