Organon verleiht Forschungspreis für Biologische Psychiatrie

17.10.2006

Welche Ursachen liegen psychiatrischen Krankheiten wie Depression oder Schizophrenie zugrunde? Wie kann man diese Krankheiten am besten behandeln? Langwierige und komplizierte wissenschaftlich Forschungsarbeiten liefern Erkenntnisse über chemische und biologische Wirkprinzipien im Gehirn. Aus diesem Grund verlieh Organon anlässlich des Kongresses für Biologische Psychiatrie einen Forschungspreis für herausragende Leistungen auf diesem Gebiet.

Diesjähriger Preisträger ist zum einen Privatdozent Dr. Thomas Frodl, Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik der LMU München. Privatdozent Dr. Frodl erhält diesen Preis aufgrund seiner Forschungsarbeit bezüglich der Veränderungen am Gehirn depressiver Patienten. Er arbeitet mit Hilfe von bildgebenden diagnostischen Verfahren wie der Kernspintomographie, um die Veränderungen zu zeigen und gleichzeitig den Therapieerfolg mittels dieser Technik messbar zu machen. Das Thema seiner Arbeit lautet: "Die Zusammenhänge der Hirnmorphologie und genetische Polymorphismen bei depressiven Patienten sowie strukturelle Veränderungen bei depressiven Patienten im Krankheitsverlauf."

Der zweite Preisträger in diesem Jahr ist Prof. Dr. Tilo Kircher, stellvertretender kommissarischer Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Universitätsklinikum Aachen. Dr. Kircher befasst sich mit dem Thema: "Wichtige neue Erkenntnisse in Pathogenese und Ätiologie psychiatrischer Störungen durch die Kombination verschiedener Methoden wie der funktionellen Bildgebung, molekularen Genetik, Pharmakologie und traditioneller Psychotherapie".

Er zeigt im Rahmen seiner Arbeit, dass mit Hilfe der Kombination von Verfahren der Bildgebung (Kernspintomographie), molekularer Genetik und Pharmakologie neue Erkenntnisse über die Entstehung und Ursache von psychiatrischen Störungen wie Schizophrenie gewonnen werden können.

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