Bayer will 2,2 Milliarden US-Dollar in neuen Produktionsstandort in den USA investieren

Bayer hat vor, in der Region rund 600 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen

05.10.2026
Bayer AG

Illustration New Albany International Business Park

Bayer hat am Freitag angekündigt, 2,2 Milliarden US-Dollar in einen neuen pharmazeutischen Produktionsstandort in New Albany, Ohio, USA, investieren zu wollen. Das Projekt baut auf Investitionen von mehr als sieben Milliarden US-Dollar in Pharma-Forschung und -Entwicklung sowie Produktion in den USA in den vergangenen fünf Jahren auf. Der geplante neue Produktionsstandort ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie von Bayer im größten Pharma-Markt des Unternehmens. Damit wird der Anspruch gestärkt, Innovationen und den Zugang zu Arzneimitteln weiter voranzutreiben

„Für Bayer sind die Vereinigten Staaten seit Langem ein wichtiger Produktionsstandort und bedeutendes Innovationszentrum. Diese wegweisende Investition bekräftigt unser langfristiges Engagement in den USA“, sagte Bill Anderson, Vorstandsvorsitzender von Bayer. „Am neuen Standort bringen wir Produktionskompetenz und qualifizierte Fachkräfte zusammen, um Patienten in den Vereinigten Staaten und weltweit mit innovativen, hochwertigen Arzneimitteln zu versorgen.“

Sebastian Guth, Global Chief Operating Officer der Division Pharmaceuticals und Leiter des US-Geschäfts von Bayer, sagte: „Die Vereinigten Staaten sind ein zentraler Markt für die Division Pharmaceuticals von Bayer. Der Ausbau unserer Präsenz ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unser Pharmageschäft zu stärken und die Nachfrage unserer Kunden sowie Patienten in den USA – unserem am schnellsten wachsenden Pharmamarkt – und darüber hinaus zu bedienen.“

Geplanter Standort soll hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung in Ohio stärken

Bayer wird voraussichtlich rund 600 hochqualifizierte Arbeitsplätze im New Albany International Business Park schaffen. Während der Bauphase sollen zudem etwa 1.500 Arbeitsplätze im Baugewerbe entstehen.

Der flexible, modulare Campus soll die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Fertig-Arzneimitteln an einem Standort vereinen – unterstützt durch neueste digitale Technologien und Automatisierung. Zunächst soll der Standort das wachsende Portfolio von Bayer in den Bereichen Onkologie sowie Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen unterstützen. Das erste Modul zur pharmazeutischen Wirkstoffherstellung soll 2031 in Betrieb gehen, ein zweites Modul zur Herstellung von Fertig-Arzneimitteln im Jahr 2034. Der neue Standort ergänzt die US-Zentrale der Division Pharmaceuticals von Bayer in Whippany, New Jersey, sowie die weiteren Standorte in Pittsburgh, Pennsylvania; Berkeley, Kalifornien; Cambridge, Massachusetts; Research Triangle Park, North Carolina; und San Diego, Kalifornien.

„Die Anlage wird eine wichtige strategische Ergänzung unseres globalen Product-Supply-Netzwerks. Gleichzeitig investieren wir weiter in unsere bestehenden Pharma-Produktionsstandorte weltweit. Mit der geplanten Präsenz in Ohio können wir unsere Märkte künftig noch widerstandsfähiger und zuverlässiger versorgen“, sagte Holger Weintritt, Leiter Product Supply der Division Pharmaceuticals von Bayer.

Der Standort soll außerdem Teil eines neuen, in den USA angesiedelten Kooperationsnetzwerks werden. Es soll wegweisende Innovationen aus der Wissenschaft mit fortschrittlicher Produktionskompetenz verbinden und damit die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige pharmazeutische Produktion schaffen.

Weitere News aus dem Ressort Wirtschaft & Finanzen

Meistgelesene News

Weitere News von unseren anderen Portalen

Kampf gegen Krebs: Neueste Entwicklungen und Fortschritte