Westschweden bündelt Kräfte, um zum führenden Life-Science-Zentrum Europas zu werden
Eine Gruppe führender Unternehmen und Organisationen hat sich auf eine gemeinsame Absichtserklärung geeinig
Anzeigen
Viele der wesentlichen Voraussetzungen für einen florierenden Life-Science-Sektor sind in Westschweden bereits gegeben, wobei noch erhebliches ungenutztes Potenzial erschlossen werden kann. Nun bündeln führende Organisationen aus Industrie, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor ihre Kräfte, um dieses Potenzial freizusetzen.
Göteborg und Westschweden nehmen bereits eine Vorreiterrolle im Bereich Life Sciences ein. Die Region beherbergt führende Forschungseinrichtungen, Gesundheitsinstitutionen von Weltklasse, global tätige Unternehmen und ein schnell wachsendes unternehmerisches Ökosystem. Nun wird ein wichtiger Schritt unternommen, um die Entwicklung zu beschleunigen und die Stärken der Region besser zu nutzen.
Eine Gruppe führender Unternehmen und Organisationen hat sich auf eine gemeinsame Absichtserklärung geeinigt, die darauf abzielt, die Position Westschwedens innerhalb der europäischen Life-Science-Landschaft zu stärken. Ziel ist es, eine gemeinsame Ausrichtung für das regionale Ökosystem festzulegen und gemeinsam darauf hinzuarbeiten, Westschweden zu einem der führenden Life-Science-Zentren Europas zu machen. Gleichzeitig soll die Initiative den Beitrag der Region zur Position Schwedens als führende Life-Science-Nation und zur allgemeinen Wettbewerbsfähigkeit Europas hervorheben.
„Der internationale Wettbewerb um Investitionen, Talente und Forschungsgelder wird immer intensiver. In Westschweden sind bereits die meisten Puzzleteile vorhanden, doch das gesamte System muss als Einheit effektiver funktionieren“, sagt Kristina Levan, Business Developer Life Science bei Business Region Göteborg.
Sie fährt fort: „Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Meilenstein. Die Einbindung führender Unternehmen hat der Initiative eine breitere Perspektive und größere Wirkung verliehen. Westschweden hat nun eine gemeinsame Vision davon, was wir erreichen wollen, und der nächste Schritt besteht darin, diese Vision in die Tat umzusetzen. Eine solche strategische Zusammenarbeit innerhalb des Life-Science-Sektors gab es hier bisher noch nicht, was dieser Initiative besondere Bedeutung verleiht.“
Zusammenarbeit als Wettbewerbsvorteil
Bei Business Region Göteborg wird die Branchenentwicklung durch sektor- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit vorangetrieben. Der Fokus liegt darauf, gemeinsame Herausforderungen und Chancen auf systemischer Ebene anzugehen. Durch den kontinuierlichen Dialog mit Unternehmen identifiziert die Organisation zentrale Bedürfnisse und Chancen, bringt relevante Akteure zusammen und schafft Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit, die bedeutende Fortschritte bewirken kann.
„Zusammenarbeit ist Göteborgs Wettbewerbsvorteil. Sie ist ein unverzichtbares Instrument, um sicherzustellen, dass mehr Innovationen die Patienten erreichen, dass Unternehmen wachsen können und dass hier mehr klinische Studien durchgeführt werden. Außerdem wollen wir mehr Investitionen anziehen und dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit sowohl Schwedens als auch Europas zu stärken“, sagt Kristina Levan.
Das Life-Science-Ökosystem in Westschweden umfasst weltweit tätige Unternehmen aus verschiedenen Bereichen, ein großes Universitätsklinikum mit großen Ambitionen für die Zusammenarbeit mit der Industrie sowie akademische Einrichtungen mit international anerkannter Expertise in Medizin, Naturwissenschaften und Ingenieurwesen. Die Absichtserklärung wurde von Akteuren aus all diesen Sektoren unterzeichnet, und die Partner haben zudem einen Rat für Life Science in Westschweden gegründet.
Der Fortschritt wird anhand von drei Hauptzielen gemessen:
- Mehr Beschäftigte im Life-Science-Sektor in Westschweden
- Erhöhte EU-Fördermittel und internationale Wettbewerbsfähigkeit
- Eine höhere Anzahl klinischer Studien, die in der Region durchgeführt werden
„Wir müssen über die Vernetzung hinaus zur Umsetzung übergehen und vom Dialog zu konkreten Ergebnissen gelangen“, sagt Levan.
Bessere Zugänge zur Gesundheitsversorgung schaffen
Einer der wichtigsten Wünsche der Unternehmen ist ein leichterer Zugang zu Einrichtungen des Gesundheitswesens bei der Entwicklung neuer Produkte und Lösungen. Laut Levan ist dies ein Bereich, in dem erhebliches ungenutztes Potenzial besteht.
Klinische Studien sind ein deutliches Beispiel dafür. Das Ziel ist es, die Durchführung von Studien in Schweden zu vereinfachen, wovon Unternehmen, medizinisches Fachpersonal und Patienten gleichermaßen profitieren.
„Unternehmen benötigen bei der Produktentwicklung eine enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern“, sagt Levan. „Für Patienten kann dies den Zugang zu besseren und fortschrittlicheren Behandlungen bedeuten. Auch medizinisches Fachpersonal profitiert davon, durch klinische Studien Erfahrungen mit innovativen Therapien zu sammeln.“
Sie hebt zudem die Rolle der Kommunen als bisher unzureichend genutzte Ressource hervor.
„Die kommunalen Gesundheits- und Sozialdienste verfügen über umfangreiches Wissen über die Bedürfnisse in der Praxis, insbesondere in Bereichen wie der Altenpflege. Dieses Wissen könnte wesentlich zur Entwicklung von Medizintechnik und digitalen Gesundheitslösungen beitragen. Mehrere Kommunen in der Region Göteborg haben großes Interesse daran bekundet, als Testumgebungen für neue Innovationen zu dienen.“
Der Life-Science-Sektor trägt somit gleichzeitig zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit, zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zum Exportwachstum und zur Innovation bei.
„Die Kombination aus Nutzen für die Patienten und gesellschaftlichem Nutzen ist ziemlich einzigartig“, sagt Levan.
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas
Die Zusammenarbeit kann auch dazu beitragen, die Kompetenzen der Region in den Bereichen Kommunikation, Sichtbarkeit und Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu stärken. Ein aktuelles Beispiel ist ein gemeinsamer Delegationsbesuch in Brüssel, der von der Region Västra Götaland, Business Region Göteborg und AstraZeneca organisiert wurde. Die Delegation umfasste Vertreter schwedischer und westschwedischer Life-Science-Organisationen und traf sich mit Interessengruppen wie dem Brüsseler Büro von Vinnova, der Innovative Health Initiative (IHI), der European Life Sciences Coalition und der Ständigen Vertretung Schwedens bei der EU. Im Mittelpunkt der Gespräche stand auch die Rolle der Life Sciences bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas.
„Wir engagieren uns aktiv in Partnerschaften und wollen die Entwicklungen mitgestalten. Ob es um EU-Fördermittel oder private Investitionen geht – es ist unerlässlich, die Chancen zu verstehen, die sich im Gesamtkontext bieten“, sagt Levan.
Sie betont, dass Sichtbarkeit und Kommunikation entscheidend sind.
„Es ist wichtig, in nationalen und internationalen Diskussionen präsent zu sein. Nicht nur Unternehmen, sondern das gesamte Ökosystem könnte davon profitieren, mit einer einheitlicheren Stimme zu sprechen. Wir wollen zwar das Bewusstsein für unsere Region stärken, müssen aber auch unseren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Schwedens und Europas insgesamt hervorheben. Ein gesunder Wettbewerb ist wichtig, aber wir sollten auch die Stärken des anderen aktiv fördern.“
Ein wachsender Cluster mit globalem Potenzial
In der Region Göteborg sind bereits mehrere große Life-Science-Initiativen im Gange, von denen sowohl kurz- als auch langfristig erhebliche Auswirkungen erwartet werden. Der Bau von „Sahlgrenska Life“ hat begonnen – einer gemeinsamen Initiative der Region Västra Götaland und der Universität Göteborg, die als transnationales Zentrum und Brücke zwischen Gesundheitswesen und Wissenschaft dienen soll. Unterdessen wächst der Cluster „GoCo Health Innovation City“ in Mölndal weiterhin rasant.
Zum Cluster gehören Organisationen wie CCRM Nordic, eine gemeinnützige Organisation, die Forscher und Unternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung fortschrittlicher Therapien, darunter Zell- und Gentherapien, unterstützt.
„Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit innerhalb unseres Ökosystems, und es gibt noch viele weitere. Eine weitere erwähnenswerte Initiative ist die Precision Health Platform, ein neues Innovationszentrum mit Schwerpunkt auf Präzisionsmedizin. Das Sahlgrenska-Universitätsklinikum, die Universität Göteborg und die Chalmers-Technische Universität bündeln Forschungsumgebungen, Infrastruktur, klinische Aktivitäten und Testumgebungen, um den Fortschritt in diesem Bereich zu beschleunigen“, sagt Levan.
Abschließend hebt sie einen der größten Vorteile Göteborgs hervor: die Nähe zwischen den Organisationen und die Offenheit des Ökosystems.
„Selbst Organisationen, die nicht im Rat vertreten sind, können einen Beitrag leisten. Unser Ziel ist es, ein Treffen eines breiteren Netzwerks einzuberufen, um zu erfahren, wer sich engagieren und die Zukunft der Biowissenschaften in Westschweden mitgestalten möchte.“
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.