Boehringer Ingelheim baut sein Versorgungszentrum für China massiv aus
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Boehringer Ingelheim gab bekannt, dass das Unternehmen beabsichtigt 70 Milionen Euro in die Vergrößerung seiner Produktionsstätte im High-Tech-Park Zhangjiang in Shanghai zu investieren, um diese zu einem strategisch wichtigen Versorgungszentrum für China auszubauen. Ziel dieses Projekts ist es, mehr Patienten eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten, die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte von Boehringer Ingelheim kontinuierlich zu verbessern sowie den Marktanteil des Unternehmens zu erhöhen. Im Rahmen der Expansion bis Ende 2013 wird auch die Mitarbeiteranzahl deutlich von 240 heute auf 400 Mitarbeiter ansteigen, wobei die Produktionskapazität verdoppelt wird.
"In erster Linie wollen wir unser Werk in Zhangjiang ausbauen, um die Nachfrage nach einer besseren Gesundheitsversorgung in China zu bedienen. Außerdem unterstreicht diese Investition auch unser dauerhaftes Engagement in China und insbesondere in Shanghai", so Professor Dr. Wolfram Carius, in der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim verantwortlich für die Bereiche Operations und Human Resources. "Unsere Vision ist es, unser Werk in Shanghai zu einem Launch-Standort für Neueinführungen in Boehringer Ingelheims globalem Operations-Netzwerk auszubauen."
Das Projekt sieht den Bau einer modularen und schlanken Fertigungsanlage am aktuellen Produktionsstandort vor. Mithilfe der Anlage können sowohl bereits vertriebene Medikamente als auch neue Präparate aus der Entwicklungspipeline hergestellt werden. Das Ziel, durch ein schlankes Herstellungskonzept über eine herausragende Produktion zu verfügen, wird durch eine Optimierung des Materialflusses und hochqualifizierte Mitarbeiter unterstützt.
In der ersten Phase, die voraussichtlich Ende Dezember 2013 abgeschlossen sein wird, ist der Bau eines Verpackungszentrums für Ampullen und Solida (Tabletten, Kapseln) sowie eines neuen automatisierten Lagers geplant. Darüber hinaus wird auf dem Gelände ein neues Laborgebäude für die chemische Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle errichtet. In der zweiten, bis Ende 2014 abzuschließenden Phase, wird die bestehende Fertigungsstätte für Solida mithilfe neuer Technologien umgebaut und modernisiert.
Derzeit liegt der Schwerpunkt von Shanghais Wirtschaftsstrategie auf der Pharmaindustrie. Die Strategie von Boehringer Ingelheim China stimmt dabei mit dem von der Regierung geförderten wirtschaftlichen Strukturwandel überein und wird das Unternehmen in eine neue Phase der Entwicklung führen. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die wachsende Nachfrage des chinesischen Pharmamarktes zu bedienen und den Patienten sowie ihren Familien eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten", so David Preston, Chief Executive Officer von Boehringer Ingelheim China.