curasan erhält 1,48 Mio € an Forschungsgeldern

07.09.2009 - Israel

Die curasan AG hat einen Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für ein Forschungsvorhaben zur Knochenregeneration in Höhe von 1,48 Mio € mit dreijähriger Laufzeit erhalten. Die Mittel sind zweckgebunden an ein Kooperationsprojekt mit der Ben Gurion University (BGU) of the Negev, Israel.

Die israelische Arbeitsgruppe hat eine Peptidmatrix (eine spezielle Eiweißstruktur) synthetisiert und patentiert, durch die die Knochenregeneration wesentlich beschleunigt werden kann. Dazu ist es jedoch erforderlich, diese Eiweißmatrix mit einem hierfür geeigneten Trägermaterial zu verbinden.

Die curasan AG übernimmt als Partner der BGU jetzt die Entwicklung und Herstellung einer für diesen Zweck optimalen Biokeramik. Dabei sollen die für das Wachstum von Knochensubstanz förderlichen Eigenschaften der bisher zur Verfügung stehenden rein anorganischen, resorbierbaren Materialien beibehalten werden.

„Die bewilligten Fördermittel werden uns helfen, eine Produktgeneration mit aktivem Wirkmechanismus zu entwickeln“, erläuterte Dr. Fabian Peters, Leiter der Forschung und Entwicklung von Biomaterialien bei der curasan AG.

Ziel der Forschungskooperation ist es, ein spezielles bioaktives Produkt zu schaffen, das durch die Verbindung mit organischen Substanzen die körpereigenen Heilungspotentiale unterstützt und eine optimale Knochenregeneration ermöglicht. Die Vertriebsrechte werden bei der curasan AG liegen.

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