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Interferenzen und HAMA-Probleme
Erkennen und Vermeiden von falschen Ergebnissen
Auch natürlich vorkommende Proteine der Realprobe können Immunoassays stören. Bekannte Störer in humanen Seren sind beispielsweise Albumine, Komplement, Lysozyme, Fibrinogen oder Proteine wie c-reaktives Protein (CRP) oder Alpha-1-Antitrypsin. Niedermolekulare Analyte können an Albumin binden. Dies erschwert die Zugänglichkeit des Antikörpers zu dem Analyten. Zahlreiche Hormone liegen an Transportproteine gebunden vor. Dies kann je nach verwendeten Antikörpern zu Schwierigkeiten führen. Zudem haben viele natürlich vorkommende Proteine die Fähigkeit andere Substanzen bzw. Proteine zu binden. Oft ist diese Bindefähigkeit wesentlicher Teil der Funktion des jeweiligen Proteins....
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ELISAs für die Ewigkeit?
Langzeit-Stabilisierung von Assay-Komponenten
Die zuverlässige Langzeit-Stabilisierung der einzelnen Komponenten eines Immunoassays ist bei vielen Anwendungen wünschenswert. Unabhängig davon, ob sehr kleine, mittlere oder auch große Stückzahlen von ELISAs durchgeführt werden, ist die Stabilisierung und Lagerung von Komponenten eine sinnvolle und zum Teil zwingend notwendige Voraussetzung für einfaches und zeitsparendes Arbeiten. In diesem Artikel wird der Stand der Technik - insbesondere im Hinblick auf die klinische Diagnostik - diskutiert. Für die klinische Immundiagnostik ist die ausreichende Stabilität von Assay-Komponenten Voraussetzung für die Markteinführung von Produkten gemäß EU In-Vitro-Diagnostika Richtlinie (IVDD 98/79/EC)....
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Sepsisdiagnostik: Einfluss der DNA-Extraktion auf die quantitative PCR von Sepsiserregern
Die quantitative PCR (qPCR) ist ein hochsensibles Messverfahren für Bakterien in Untersuchungsmaterialien. Neben dem Einsatz für die Lebensmittelanalyse, Wasserqualitätsbestimmung und Sterilitätsprüfung von pharmazeutischen Produkten liegt eine interessante Anwendungsmöglichkeit in der Diagnostik von Sepsis. Angesichts der Dringlichkeit eines zeitnahen Befundes bei Sepsisverdacht und einer schnellstmöglichen gezielten Therapie ist der Nachweis von pathogenen Mikroorganismen mit der qPCR eine viel versprechende Option. Allerdings sind im Gegensatz zu Viren-Nachweissystemen noch keine standardisierten Assays mit Validierungsdaten für den klinischen Gebrauch verfügbar....
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Hochsensitiver Nachweis von Follistatin mittels Imperacer®: eine initiale Studie auf dem Weg zu einem analytischen Gendoping Test
Das Verständnis der Interaktionen im Myostatin Stoffwechselweg, der eine wichtige Rolle im Muskelwachstum spielt, ist essentiell für die Entwicklung von hochsensitiven Gendoping Testsystemen. Hierzu werden zum einen detaillierte Studien von relevanten Proteinkonzentrationen in biologischen Flüssigkeiten, als auch entsprechend sensitive analytische Systeme benötigt, um diese Studien durchzuführen. Hier beschreiben wir die Entwicklung eines hochsensitiven Imperacer® Immunoassays zum Nachweis von Follistatin. Das Quantifizierungslimit in humanem Serum liegt bei 60 pg/ml, unter Verwendung von nur 6 µl Probenvolumen. Mit dieser Studie wurde der erste einer ganzen Reihe von Imperacer® Immunoassays zum hochsensitiven Profiling von Proteinen des Myostatin Stoffwechselwegs gezeigt....
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Good Vibrations
Charakterisierung eines neuen Einwegbioreaktorsystems (bio-t® bag)
Im Unterschied zu Rührmischsystemen sind Vibrationsmischsysteme in der Biotechnologie wenig verbreitet. Unübertroffen sind diese Systeme aber bei Anwendungen, die auf nicht rotierende Teile angewiesen sind. Eine solche Anwendung ist der Trend zu Einwegbioreaktoren. Die nachfolgende Untersuchung präsentiert eine Charakterisierung des Vibromischersystems wie es im Einwegbioreaktorsystemen der Produktlinie bio-t® bag der Firma zeta Bio- und Verfahrenstechnik zur Anwendung kommt....
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