Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Nackenband



Das Nackenband (Ligamentum nuchae) ist ein paariges Band aus elastischem Bindegewebe, das als rückenseitige Verspannung der Halswirbelsäule dient. Es kann als Fortsetzung des Ligamentum supraspinale im Halsbereich angesehen werden. Es erstreckt sich bei den meisten Säugetieren von der Protuberantia occipitalis externa des Hinterhauptsbeins bis zum Dornfortsatz des siebten Halswirbels. Bei Hundeartigen beginnt das Nackenband erst am zweiten Halswirbel.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Beim Menschen ist das Nackenband nur gering ausgebildet. Bei vielen Tieren ist es funktionell von Bedeutung für die Aufrechterhaltung der normalen Kopf- und Halsposition und entlastet die Muskulatur des Nackens. Bei Pferden und Wiederkäuern unterteilt man das Nackenband in einen Nackenstrang (Funiculus nuchae) und eine davon vertikal zu den Wirbeln ausgehende Nackenplatte (Lamina nuchae). Katzen besitzen kein Nackenband, die Halsposition wird hier rein über die Nackenmuskeln stabilisiert, weshalb Muskelerkrankungen sich schnell in einem Absenken des Halses und Kopfes äußern.

Bei Pferden können zwischen Nackenband und den beiden ersten Halswirbeln Genickschleimbeutel (Bursa subligamentosa nuchalis cranialis und caudalis) auftreten.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Nackenband aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.