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Halswirbel



Die Halswirbel stellen das obere Ende der Wirbelsäule von Wirbeltieren dar und sind die besonders beweglichen Wirbel zwischen der Brustwirbelsäule und dem Kopf. Dieser Abschnitt wird auch als Halswirbelsäule bezeichnet.

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Säugetiere haben in der Regel 7 Halswirbel. Dies gilt für den langen Hals der Giraffen ebenso wie für Wale, aber auch für kleine Säugetiere wie die Spitzmäuse. Auch der Mensch besitzt 7 Halswirbel, die in der Medizin mit dem Buchstaben C (C1 bis C7) abgekürzt werden. Rundschwanzseekühe und das Hoffmann-Zweifingerfaultier (Choloepus hoffmanni) besitzen als einzige Säuger nur 6 Halswirbel, die Dreifinger-Faultiere haben 9. Bei den Vögeln variiert die Halswirbelzahl zwischen 10 und 26 Halswirbeln (siehe auch Vogelskelett).

Die beiden oberen Elemente der Halswirbel unterscheiden sich von den restlichen fünf Wirbeln durch ihre Form. Der erste Wirbel - der Atlas oder "Nicker" - hat die Form eines Ringes und trägt den Kopf. Der zweite Halswirbel namens Axis (auch "Dreher" genannt) bildet zusammen mit dem Atlas das Kopfgelenk. Wenn der Kopf seitlich gewendet wird, dreht sich der Atlasring um den Axiszahn (Dens Axis). Bei einem Genickbruch ist die Todesursache meist eine Schädigung des umliegenden Gewebes (Rückenmark, Blutgefäße usw.) durch den Axiszahn.

 
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