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Hinterhauptsbein



    Das paarige Hinterhauptsbein (lat. Os occipitale oder kurz Occiput) ist der am Halsübergang gelegene Teil des Hirnschädels. Es bildet den hinteren Abschluss der Schädelhöhle und mit dem Atlas das erste Kopfgelenk.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das Hinterhauptsbein kann in drei Anteile gegliedert werden:

  • Pars basilaris: Bodenteil, bildet den hinteren Teil der Schädelbasis
  • Pars lateralis: Seitenteil
  • Squama occipitalis: Hinterhauptsschuppe (Hinterseite)

Die Hinterhauptsbeine beider Seiten bilden das Hinterhauptsloch Foramen magnum, durch das Rückenmark und Gehirn miteinander in Verbindung stehen. Jedes der beiden Hinterhauptsbeine trägt einen Gelenkknorren (Condylus occipitalis, in der Abb. 2 mit * gekennzeichnet), der die schädelseitige Gelenkfläche für das erste Kopfgelenk bildet.

Auf der Unterseite besitzt das Hinterhauptsbein eine Durchtrittsöffnung für den 12. Hirnnerven (Nervus hypoglossus), die als Canalis nervi hypoglossi bezeichnet wird. Davor erhebt sich ein Fortsatz, der Processus jugularis, der bei Haustieren den Processus paracondylaris trägt (Ursprung des Digastricus).

Auf der Nackenfläche erhebt sich die Protuberantia occipitalis externa, an der Muskeln ansetzen, bei Pferden und Rindern auch das Nackenband.

Literatur

  • F.-V. Salomon: Knöchernes Skelett. In: Salomon, F.-V. u. a. (Hrsg.): Anatomie für die Tiermedizin. Enke-Verlag, Stuttgart 2004, S. 37-110. ISBN 3-8304-1007-7
 
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