Dominic Roberts, Cristian Cojocariu, Kayleigh Arthur, Jonathan Lawson

Krankheiten wie Krebs über Atemluftanalyse in einem frühen Stadium erkennen

Der Atem enthält über 1.000 flüchtige organische Verbindungen (VOC) und mikroskopisch kleine Aerosolpartikel, die eine frühzeitige Erkennung von Krankheiten ermöglichen

Im Gegensatz zur Blut- und Gewebeentnahme bietet der Atem eine nicht-invasive und schmerzfreie Möglichkeit, die Biologie des Menschen zu überwachen und die kritische Früherkennung von Krankheiten und die Optimierung von Behandlungen durch Präzisionsmedizin zu ermöglichen.
Im Vergleich zu Genomics und anderen Omics-Ansätzen zeigt die Untersuchung von flüchtigen Substanzen in Atem, der sogenannten Breathomics, den aktuellen Gesundheitszustand von Zellen, Geweben und Mikrobiomen. Breathomics geht über Wahrscheinlichkeit und Veranlagung hinaus und zeigt, was gegenwärtig im Körper passiert. Viele Atembiomarker sind mit Stoffwechsel- oder Krankheitsprozessen im Körper verbunden. Die Fähigkeit, sie genau zu erfassen und zu analysieren, findet Anwendung in der Früherkennung, im Screening, in der Prognose und in der Präzisionsmedizin, einschließlich der Patientenstratifizierung bei der Therapieauswahl und der Behandlungsüberwachung.

Der Workflow für die Atemanalyse beginnt mit der Entnahme von ausgeatmetem Atem mithilfe des ReCIVA™ Atemprobenehmers (Owlstone Medical), der eine zuverlässige und reproduzierbare Probenentnahme gewährleistet. Die flüchtigen organischen Verbindungen aus dem ausgeatmeten Atem werden auf Breath Biopsy™ Kartuschen (Owlstone Medical) erfasst. Diese werden dann unter Verwendung einer thermischen Desorption und der Thermo Scientific™ Q Exactive™ GC Orbitrap GC-MS/MS analysiert. Hierdurch erhält man ein hochauflösendes Profil von flüchtigen organischen Substanzen in der Atemprobe zur weiteren Auswertung.

Für Forschung und Entwicklung, nicht für die Diagnostik.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
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