Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

GDCH-Fortbildungsprogramm 2018 verfügbar

22.11.2017

AhmadArdity; pixabay.com; CC0

Mit dem neuen Fortbildungsprogramm für das Jahr 2018 bietet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) Fortbildungswilligen wieder viele Möglichkeiten, sich fachlich, beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Das  Angebot 2018 besteht aus 84 Kursen aus 17 Fachgebieten. Neben Fortbildungen zu Chemiethemen wie der Analytischen Chemie oder Synthesemethoden bietet die GDCh auch Kurse zur Karriereförderung wie  „Erfolgreiches Networking im Job für Chemiker“ an. Das Programm wurde um 16 neue Kurse ergänzt. Ebenfalls neu ist, dass 17 Kurse, deren Schwerpunkt im Themengebiet „Industrie 4.0“ anzusiedeln ist, entsprechend gekennzeichnet sind.

Neu im Angebot ist der Kurs „Metabolomics“, bei dem es um die analytische Chemie hinter den modernen -omics Verfahren geht. Professor Dr. Georg Pohnert, Friedrich-Schiller-Universität Jena, vermittelt den Teilnehmern neben den chemischen Grundlagen auch die analytischen Herausforderungen, Lösungsansätze und die komplexen Datenauswertung dieser Methoden. Darüber hinaus bietet der Kurs Raum, auch für eigene  Forschungsfragen Strategien zur erfolgreichen Metabolomanalyse zu erarbeiten.

Der Kurs „Good Research Practice“ bietet einen Überblick über die Basiselemente der Qualitätssicherung. Professor Dr. Jürgen Pomp, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Rheinbach, gibt den Teilnehmern Werkzeuge aus dem Bereich der Qualitätssicherung an die Hand, die im Forschungsalltag helfen die Datenintegrität zu steigern und nachhaltig valide Forschungsergebnisse zu erhalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Planung, Durchführung und Qualifizierung von Geräten sowie Validierung von Prozessen, Dokumentation und die Archivierung von Forschungsergebnissen.

Wie man Chancen nutzen kann, ohne sich zu verbiegen, ist Thema in dem neuen Kurs „Erfolgreiches Networking im Job für Chemiker“. Die Praxis zeigt, dass Menschen, die über ein solides und vertrauensvolles Netzwerk verfügen, beruflich erfolgreicher sind. Die Personalentwicklerin und Karriereberaterin Doris Brenner vermittelt den Teilnehmern die wichtigsten Spielregeln eines seriösen und an ihren Zielen ausgerichteten Networking und zeigt, wie die praktische Umsetzung im Berufsalltag gelingen kann. Dabei geht es auch um die Bedeutung von virtuellen sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn ein und was im Umgang damit beachtet werden muss.

Als weitere Neuerung werden im Fortbildungsprogramm alle Kurse gekennzeichnet, die besonders relevant für den Bereich Digitalisierung und insbesondere für die Verzahnung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik sind. Sie werden mit einem gut sichtbaren Symbol „Industrie 4.0“ versehen und ermöglichen so die gezielte Auswahl von Fortbildungen, die auf dieses wichtige Zukunftsfeld vorbereiten.

Die bewährten GDCh-Fachprogramme „Geprüfter Wirtschaftschemiker (GDCh)®“ und „Geprüfter Qualitätsexperte GxP“ sowie das weiterführende Programm „Geprüfter Qualitätsexperte GxP Plus“ werden auch im Jahr 2018 angeboten.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Synthesemethoden
  • Digitalisierung
  • Datenauswertung
Mehr über GDCh
  • News

    Hybridmaterialien für die Biomedizin

    Am 13. Juni 2016 wäre Georg Manecke 100 Jahre alt geworden. Die Witwe des 1990 verstorbenen Polymerchemikers hatte 1999 bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) die Georg-Manecke-Stiftung eingerichtet, um jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen den Weg in ihre berufliche Zuku ... mehr

    So wichtig wie noch nie - analytica conference 2016 in München

    Verunsichert unser Mehr an Wissen uns immer mehr? Bestes Beispiel sind die Lebensmittel. Was darin an natürlichen Stoffen enthalten ist, interessiert den gesundheitsbewussten Bürger ebenso wie die durch menschliche Aktivitäten eingetragenen Stoffe – man nehme nur Glyphosat. Doch woher kommt ... mehr

    Endoskopische Krebserkennung in Echtzeit

    Krebs oder kein Krebs? Dies ist üblicherweise erst nach einer mehrere Tage dauernden histologischen Untersuchung zu klären. Mit einer massenspektrometrischen Methode könnte die Frage bald in Echtzeit entschieden werden. Ein britisch-ungarisches Team stellt ein endoskopisches System vor, das ... mehr

Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.