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Prolaktinom



Das Prolaktinom ist ein gutartiger Tumor (Adenom) des Hypophysenvorderlappens, der Prolaktin produziert. Dies führt zu einem Überschuss von Prolaktin im Blut, einer sogenannten Hyperprolaktinämie.

Symptome

Die Symptome äußern sich

  • bei Männern durch Impotenz, Libidostörungen und selten Galaktorrhoe. Bei Männern kann der erhöhte Prolaktinspiegel mit dem Testosteronmangel zudem zu einer Einschränkungen der Spermienqualität (Anzahl, Beweglichkeit und Morphologie) bis hin zur Sterilität führen.

Nimmt der Tumor an Größe zu kann er durch mechanische Einwirkung zu Kopfschmerzen, Gesichtsfeldausfällen und einer teilweisen bis kompletten Hypophyseninsuffizienz führen.

Therapie

Prolaktinome können meist durch bestimmte Medikamente, sogenannte Dopaminagonisten (Bromocriptin oder Cabergolin), behandelt werden, eine Operation ist nur bei Therapieresistenz, Unverträglichkeit der Therapie, nicht rasch genug medikamentös beeinflussbaren Prolaktinomen mit Gesichtsfeldeinschränkungen, Kinderwunsch und beim Auftreten akuter Hirndruckzeichen wie starken Kopfschmerzen oder Bewusstlosigkeit durch eine Tumoreinblutung nach Beginn einer Behandlung eines Prolaktinoms mit Dopaminagonisten notwendig. Bei Inoperabilität kann in diesen fällen auch eine Bestrahlung durchgeführt werden.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Prolaktinom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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