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Polyhydramnion



Als Polyhydramnion oder Polyhydramnie, kurz meist Hydramnion, wird in der Pränatalmedizin eine überdurchschnittlich große Menge Fruchtwasser mit einem Fruchtwasserindex (AFI) von über 25cm oder mit einem großen Fruchtwasserdepot über 8cm (am Termin mehr als zwei Liter) bezeichnet.

Häufigkeit und mögliche Ursachen

Ein Polyhydramnion tritt bei etwa 1% aller Schwangerschaften auf. Gehäuftes Vorkommen wird beobachtet beim Vorliegen eines Diabetes mellitus der Schwangeren (Gestationsdiabetes).

Zudem kann es zur Ansammlung von Fruchtwasser kommen, wenn das heranwachsende Kind nichts oder nur recht wenig davon trinkt.

Bei bis zu 20% der Fälle mit Hydramnion finden sich Besonderheiten beim ungeborenen Kind. Ein Polyhydramnion gilt als sonografischer Softmarker für:

Behandlung

Bildet sich das Polyhydramnion nicht von selbst zurück, kann die Möglichkeit einer Fruchtwasserentlastungspunktion in Erwägung gezogen werden. Dabei wird die Fruchtblase mit einer Hohlnadel punktiert und durch einen eingeführten Katheter wird das überschüssige Fruchtwasser abgelassen.

Siehe auch

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Polyhydramnion aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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