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Mainzer Orthese



  Die Mainzer Orthese (auch Mainzer Hüftentlastungs- oder MHE-Orthese bzw. -Schiene) ist eine Weiterentwicklung der Thomasschiene, die zur Entlastung des Hüftgelenks dient. Sie wurde 1975 von Volkert entwickelt.

Von der normalen Thomasschine unterscheidet sie sich durch den sogenannten PTF-Ringschaft und der abduzierten sowie innenrotierten Zwangshaltung des Beines. Anders als bei Thomasschienen gibt es bei Mainzer Schienen nicht die Option eines Kniegelenkes, so dass es nicht möglich ist, im Sitzen das Knie zu beugen.

Das Bein schwebt nicht vollständig in der Luft, sondern wird mittels des Schuhs an einer Stahlfeder befestigt, die für eine Extension und Innenrotation des Beines sorgt, aber eine Belastung verhindert. Statt eines Schuhs kann die Befestigung auch mit einer Sprunggelenkmanschette erfolgen, so dass wenigstens Vorfuß und Zehen frei bleiben können. Am gesunden Bein ist eine Schuherhöhung von 6 bis 8 cm erforderlich.

Verwendet wird die Schiene allein zur Behandlung von Morbus Perthes bei Kindern und Jugendlichen.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mainzer_Orthese aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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