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Ausscheidung



Als Ausscheidung wird bezeichnet man in der Medizin diverse Vorgänge des Metabolismus (Stoffwechsels) und des Immunsystems wie auch die entstehenden Produkte:

  • die Exkretion
  • die Sekretion, die Absonderung von Substanzen (Sekreten) durch Drüsen
  • die Ausscheidung von Kohlendioxid über die Lungen (passiv als Diffusion) und die (vom Atemzentrum gesteuerte) Atemtätigkeit (Atemmuskulatur)
  • Eradikation, Keimeliminierung, die vollständige Ausscheidung eines Krankheitserregers aus dem Körper
  • Keimausscheidung die Ausscheidung von Krankheitserregern als Teil der Überlebensstrategie von Mikroorganismen oder Würmern (ein Mittel zu ihrer Verbreitung)
    • asymptomatische Ausscheidung: Krankheitserreger gelangen (meist über den Stuhl) in die Umwelt, ohne dass der Infizierte Symptome der Erkrankung aufweist. Dauerausscheider tun dies über einen längeren Zeitraum (besonders bei den Salmonellosen)

Abgrenzungen zu anderen Begriffen

Nach dieser Definition handelt es sich beim Wasser, das die Lungen mit der Atemluft verlässt, nicht um eine Ausscheidung, sondern um einen Verlust, dessen Ausmaß von der Luftfeuchtigkeit der Außenluft abhängt - siehe auch Transpiratio insensibilis.

Das Schwitzen beim Menschen und das Hecheln beim Hund dienen alleine der Wärmeabfuhr. Auch hier wird zum Zweck der Thermoregulation (Aufrechterhaltung der Körpertemperatur) der Verlust von Körperwasser in Kauf genommen. Ebenso ist Talg keine Ausscheidung (Exkret), sondern ein Sekret der Talgdrüsen, das dem Schutz der Haut (und damit des Organismus) dient bzw. ermöglicht, das Haarkleid (bei Vögeln die Befiederung) geschmeidig und wasserabweisend zu erhalten.

Siehe auch

 
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