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Diastole



  Die Diastole (griechisch διαστολή „die Ausdehnung“) ist die Entspannungs- und Füllungsphase des Herzens, im Gegensatz zur Systole, der Anspannungs- und Austreibungsphase.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bei der Diastole erschlafft der Herzmuskel, auf dem EKG ist sie die Phase, die zwischen einer T-Welle (evtl. auch U-Welle) und der darauffolgenden P-Welle liegt.

Sie wird eingeteilt in die:

  • Entspannungsphase (der Zeitraum, in dem nach der Systole sowohl Taschen- als auch AV-Klappen geschlossen sind)
  • frühe Füllungsphase, die Herzkammern saugen Blut an (AV-Klappen geöffnet, Taschenklappen zu)
  • späte Füllungsphase, die Vorhöfe kontrahieren und „schieben“ so noch etwas Blut nach (hiernach beginnt die Anspannungsphase der Systole, in der wiederum alle Herzklappen geschlossen sind.)

Beachte: die Diastole des Vorhofes fällt in die Systole und frühe Diastole der Kammern.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Diastole aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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